Bembel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bembels · Nominativ Plural: Bembel
Aussprache [ˈbɛmbl̩]
Worttrennung Bem-bel
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
landschaftlich, besonders westmitteldeutsch Glockenschwengel; kleine Glocke
b)
hessisch Krug für Apfelwein
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bembel · Bämpel
Bembel, Bämpel m. südwestd. ‘etw. Baumelndes, Glockenschwengel’, übertragen (hinsichtlich der Form) ‘Weinkrug’ (19. Jh.); zu bammeln (s. d.).

Typische Verbindungen zu ›Bembel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bembel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bembel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn ich nicht Alexander wäre, hat Diogenes gesagt, so möchte ich wohl ein Bembel sein. [konkret, 2000 [1998]]
Es nimmt kein Ende mit den fünfziger Jahren in der jungen deutschen Dichtung, mit Rausch und Knochenbau, mit Bembel und Pschyrembel. [Die Zeit, 17.10.1997, Nr. 43]
Die Welt ist schlecht genug, da ist es doch schön, wenn das eine Fernsehgesicht dem anderen Fernsehgesicht noch einen Bembel umhängen kann. [Süddeutsche Zeitung, 14.02.1994]
Naturgemäß entdeckt der Hüter des Marktes keinen Unterschied zwischen einem hessischen Bembel und einem französischen Buch. [Die Zeit, 23.01.1998, Nr. 5]
Bembel und Römer alleine sind nicht mehr die Symbole der Dienstleistungsmetropole Frankfurt. [Die Welt, 02.03.2000]
Zitationshilfe
„Bembel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bembel>.

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