Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Benzaldehyd

Worttrennung Benz-al-de-hyd
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders als Riechstoff oder Aroma verwendeter) nach Bittermandelöl riechender Aldehyd

Verwendungsbeispiele für ›Benzaldehyd‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Benzaldehyd wird auch künstliches Bittermandelöl genannt, der Geruch erinnert an Marzipan. [Die Zeit, 04.12.2013 (online)]
Sechs weibliche Testpersonen erschnupperten das wohlriechende Benzaldehyd selbst in immer geringeren Konzentrationen, während die sechs männlichen Konkurrenten mit der feinen Wahrnehmung nicht mithalten konnten. [Die Welt, 05.02.2002]
Wenn die Probanden eine verdünnte, nicht süß schmeckende Saccharin‑Lösung im Mund hatten, rochen sie Benzaldehyd bereits bei einer um ein Drittel niedrigeren Konzentration. [Süddeutsche Zeitung, 02.05.2000]
Heute kommt als Ausgangsmaterial für die Darstellung des Benzaldehyds nur das Toluol in Frage. [Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 186]
Praktisch erfolgt allerdings eine Beschränkung auf vornehmlich Azetaldehyd, daneben eventuell Butyraldehyd und Benzaldehyd. [Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 940]
Zitationshilfe
„Benzaldehyd“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Benzaldehyd>.

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