Beobachterin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Beobachterin · Nominativ Plural: Beobachterinnen
Aussprache [bəˈʔoːbaχtəʀɪn]
Worttrennung Be-ob-ach-te-rin
Wortzerlegung Beobachter-in
ZDL-Verweisartikel, 2020

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Beobachter, siehe auch Zuschauerin, Laborantin
Beispiele:
»Der Walschutz geht nur im Schneckentempo voran, denn gestoppt ist der Walfang in Norwegen, Island und Japan noch lange nicht«, bilanzierte Sandra Altherr, die für die NGO Pro Wildlife als Beobachterin an der Walfangtagung teilgenommen hat. [Der Standard, 28.10.2016]
Die große Frage, die sich der[…] Beobachterin bald stellt, ist aber: Könnte sie all den fremden Menschen, die sie da beobachtet, vielleicht auch im wirklichen Leben näherkommen? [Süddeutsche Zeitung, 28.05.2016]
Sie wollte am Freitag als Beobachterin an einem Gerichtstermin in Moskau gegen die wegen Mordes angeklagte ukrainische Pilotin […] teilnehmen. [Neue Zürcher Zeitung, 26.09.2014]
Tatsächlich legt Pilar Velasco Wert darauf, Journalistin und damit Beobachterin zu sein, keine Aktivistin. [Die Zeit, 14.03.2013, Nr. 12]
»Doch wenn keine ausländischen Beobachterinnen und Beobachter mehr vor Ort sind und einheimische Journalistinnen und Journalisten weiterhin verfolgt werden, öffnet das die Tür für jede Form von Missbrauch«, kritisierte »Reporter ohne Grenzen«. [Spiegel, 22.06.2009 (online)]
Als Angestellte in der Qualitätssicherung überprüft sie [Julia S.] Testergebnisse und Versuchsberichte. Bis zu dreimal die Woche muss sie als Beobachterin ins Labor. [Süddeutsche Zeitung, 14.03.2009]

Typische Verbindungen zu ›Beobachterin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beobachterin‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beobachterin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum manche dieser Häuser voller sind als andere, erschließt sich selbst einer langjährigen Beobachterin nicht immer.
Der Tagesspiegel, 17.10.2004
Warum fahren Sie nicht selber, fragte er zurück, als Beobachterin?
Süddeutsche Zeitung, 20.06.2000
Es sei dabei "ziemlich stalinistisch" zugegangen, erinnert sich eine Beobachterin.
Die Zeit, 26.09.1997, Nr. 40
Sie ist eine hervorragende Beobachterin und scheint sich beim Zuschauen wohl zu fühlen.
Die Welt, 05.03.2005
Als gute Beobachterin und Psychologin bringt sie in ihrem Tagebuch einige interessante Einzelheiten über Gounod, die den komplizierten Charakter des jungen Mannes verstehen helfen.
Uaraszti, Emile: Gounod. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 32395
Zitationshilfe
„Beobachterin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beobachterin>, abgerufen am 22.10.2020.

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