Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Berechtigung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Berechtigung · Nominativ Plural: Berechtigungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache  [bəˈʀɛçtɪgʊŋ]
Worttrennung Be-rech-ti-gung
Wortzerlegung berechtigen -ung
eWDG

Bedeutungen

1.
Recht, Befugnis
Beispiele:
der Verkehrspolizist hat die Berechtigung, die Fahrzeuge zu kontrollieren
jmdm. die Berechtigung zu etw. geben, absprechen
mit ihren ausgezeichneten Leistungen hat sich die Fußballmannschaft die Berechtigung zur Teilnahme an den Olympischen Spielen erkämpft
2.
Rechtmäßigkeit
Beispiel:
die Berechtigung seiner Forderung wurde anerkannt
Phrasem:
etw. hat seine Berechtigung (= etw. ist berechtigt, begründet)
Beispiele:
deine Frage hat ihre volle Berechtigung
Diese Klage hat insofern doch eine gewisse Berechtigung [ G. Keller7,131]

Thesaurus

Synonymgruppe
Synonymgruppe
Befugnis · Berechtigung · Bevollmächtigung · Billigung · Einwilligung · Ermächtigung · Genehmigung · Lizenz · Recht · Zulassung  ●  Erlaubnis  Hauptform · Segen  fig. · Absegnung  ugs. · Autorisation  geh. · Autorisierung  geh. · Konzession  fachspr. · Okay  ugs. · Placet  geh., bildungssprachlich · Plazet  geh., bildungssprachlich
Assoziationen
Synonymgruppe
Anrecht · Anspruch · Anwartschaft · Aussicht · Berechtigung

Typische Verbindungen zu ›Berechtigung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Berechtigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Berechtigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich tat es ohne jede Absicht, von diesen Berechtigungen je Gebrauch zu machen. [Haffner, Sebastian: Geschichte eines Deutschen, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1939], S. 216]
Sie hat in neuester Zeit wie nie zuvor ihre volle wissenschaftliche Berechtigung. [Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 21]
Es besteht keinerlei Berechtigung, auf eine gute Lösung “von Fall zu Fall" zu hoffen. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.05.1971]
Nach seiner Theorie hat sie nur in dramatischen Werken Berechtigung. [Sorel-Nitzberg, Alice: Chabanon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 17060]
Sie trägt den Namen »Barock« mit der gleichen Berechtigung wie jene. [Blume, Friedrich: Barock. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 20544]
Zitationshilfe
„Berechtigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berechtigung>.

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