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Berechtigung, die

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GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Berechtigung · Nominativ Plural: Berechtigungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache  [bəˈʀɛçtɪgʊŋ]
Worttrennung Be-rech-ti-gung
Wortzerlegung berechtigen -ung
eWDG

Bedeutungen

1.
Recht, Befugnis
Beispiele:
der Verkehrspolizist hat die Berechtigung, die Fahrzeuge zu kontrollieren
jmdm. die Berechtigung zu etw. geben, absprechen
mit ihren ausgezeichneten Leistungen hat sich die Fußballmannschaft die Berechtigung zur Teilnahme an den Olympischen Spielen erkämpft
2.
Rechtmäßigkeit
Beispiel:
die Berechtigung seiner Forderung wurde anerkannt
Phrasem:
etw. hat seine Berechtigung (= etw. ist berechtigt, begründet)
Beispiele:
deine Frage hat ihre volle Berechtigung
Diese Klage hat insofern doch eine gewisse Berechtigung [ G. Keller7,131]

Bedeutungsverwandte Ausdrücke

Unterbegriffe
  • Fahrberechtigung · Fahrerlaubnis  ●  Lenkberechtigung österr. · Lenkerberechtigung österr.
  • Immunitätsausweis · Immunitätspass

Befugnis · Berechtigung · Bevollmächtigung · Billigung · Einwilligung · Erlaubnis · Ermächtigung · Genehmigung · Lizenz · Recht · Zulassung  ●  Segen fig. · Absegnung ugs. · Autorisation geh. · Autorisierung geh. · Konzession fachspr. · Okay ugs. · Placet geh., bildungssprachlich · Plazet geh., bildungssprachlich
Unterbegriffe
Assoziationen

Anrecht · Anspruch · Anwartschaft · Aussicht · Berechtigung
Unterbegriffe
  • Anwartschaft auf eine noch besetzte Stelle · Exspektanz
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Berechtigung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Berechtigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Berechtigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich tat es ohne jede Absicht, von diesen Berechtigungen je Gebrauch zu machen. [Haffner, Sebastian: Geschichte eines Deutschen, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1939], S. 216]
Sie hat in neuester Zeit wie nie zuvor ihre volle wissenschaftliche Berechtigung. [Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 21]
Es besteht keinerlei Berechtigung, auf eine gute Lösung «von Fall zu Fall« zu hoffen. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.05.1971]
Nach seiner Theorie hat sie nur in dramatischen Werken Berechtigung. [Sorel-Nitzberg, Alice: Chabanon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 17060]
Sie trägt den Namen »Barock« mit der gleichen Berechtigung wie jene. [Blume, Friedrich: Barock. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 20544]
Zitationshilfe
„Berechtigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berechtigung>.

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