Berechtigung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Berechtigung · Nominativ Plural: Berechtigungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache  [bəˈʀɛçtɪgʊŋ]
Worttrennung Be-rech-ti-gung
Wortbildung  mit ›Berechtigung‹ als Erstglied: ↗Berechtigungsgutschein · ↗Berechtigungsnachweis · ↗Berechtigungswesen
 ·  mit ›Berechtigung‹ als Letztglied: ↗Aufenthaltsberechtigung · ↗Ausschankberechtigung · ↗Bezugsberechtigung · ↗Daseinsberechtigung · ↗Existenzberechtigung · ↗Gleichberechtigung · ↗Jagdberechtigung · ↗Lebensberechtigung · ↗Lehrberechtigung · ↗Pensionsberechtigung · ↗Spielberechtigung · ↗Wahlberechtigung · ↗Zugangsberechtigung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Recht, Befugnis
Beispiele:
der Verkehrspolizist hat die Berechtigung, die Fahrzeuge zu kontrollieren
jmdm. die Berechtigung zu etw. geben, absprechen
mit ihren ausgezeichneten Leistungen hat sich die Fußballmannschaft die Berechtigung zur Teilnahme an den Olympischen Spielen erkämpft
2.
Rechtmäßigkeit
Beispiel:
die Berechtigung seiner Forderung wurde anerkannt
Phrasem:
etw. hat seine Berechtigung (= etw. ist berechtigt, begründet)
Beispiele:
deine Frage hat ihre volle Berechtigung
Diese Klage hat insofern doch eine gewisse Berechtigung [G. Keller7,131]

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausweis · Berechtigung · ↗Berechtigungsnachweis · ↗Bescheinigung · ↗Legitimation · ↗Legitimierung
Unterbegriffe
  • Fahrberechtigung · ↗Fahrerlaubnis  ●  Lenkberechtigung  österr. · Lenkerberechtigung  österr.
Synonymgruppe
Befugnis · Berechtigung · ↗Bevollmächtigung · ↗Billigung · ↗Einwilligung · ↗Ermächtigung · ↗Genehmigung · ↗Lizenz · ↗Plazet · ↗Recht · ↗Zulassung  ●  ↗Erlaubnis  Hauptform · ↗Segen  fig. · ↗Absegnung  ugs. · ↗Autorisation  geh. · ↗Autorisierung  geh. · ↗Konzession  fachspr. · ↗Okay  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Anwartschaft · Berechtigung

Typische Verbindungen zu ›Berechtigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Berechtigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Berechtigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von den Organisatoren hier jedenfalls fragt keiner nach irgendeiner Berechtigung.
Süddeutsche Zeitung, 23.12.2004
Niemand kann jemals die Berechtigung einbüßen, an das Recht zu appellieren.
Die Zeit, 27.11.1947, Nr. 48
Ich tat es ohne jede Absicht, von diesen Berechtigungen je Gebrauch zu machen.
Haffner, Sebastian: Geschichte eines Deutschen, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1939], S. 216
Dieser Name kommt, historisch gesehen, wohl mit größerer Berechtigung Österreich zu.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 970
Die Japaner erkämpfen sich Schritt für Schritt die Berechtigung, mit Europas besten Völkern zusammen genannt werden zu dürfen.
Ehlers, Otto Ehrenfried: Im Osten Asiens, Berlin: Paetel 1913 [1900], S. 157
Zitationshilfe
„Berechtigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berechtigung>, abgerufen am 11.07.2020.

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