Berechtigungswesen

WorttrennungBe-rech-ti-gungs-we-sen
WortzerlegungBerechtigung-wesen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend bürokratische Ordnung, in der nur durch Prüfungen erworbene amtliche Befugnisse gewertet werden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazu gehört in erster Linie ein zielbewußter Abbau des heute allenthalben bestehenden Berechtigungswesens.
Die Zeit, 22.05.1947, Nr. 21
Er kämpfte zugleich für das Recht des Geistes gen und gegen übersteigertes Berechtigungswesen.
Die Zeit, 25.11.1948, Nr. 48
Ferner müsse die Frage des Berechtigungswesens, der Ferienordnung sowie der Schulgeldfreiheit und Lernmittelfreiheit erörtert werden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]
Abgelegte Examina fixieren auf dem Weg über das Berechtigungswesen die soziale Ungleichheit.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 149
Die Anfänge des heutigen Beurteilungs- und Berechtigungswesens liegen in der ersten Hälfte des 19. Jh. und sind mit dem Ausbau der höheren Schulen verbunden.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Zensurengebung. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 27351
Zitationshilfe
„Berechtigungswesen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berechtigungswesen>, abgerufen am 12.12.2019.

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