Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Berechtigungswesen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Be-rech-ti-gungs-we-sen
Wortzerlegung Berechtigung -wesen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend bürokratische Ordnung, in der nur durch Prüfungen erworbene amtliche Befugnisse gewertet werden

Verwendungsbeispiele für ›Berechtigungswesen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazu gehört in erster Linie ein zielbewußter Abbau des heute allenthalben bestehenden Berechtigungswesens. [Die Zeit, 22.05.1947, Nr. 21]
Er kämpfte zugleich für das Recht des Geistes gen und gegen übersteigertes Berechtigungswesen. [Die Zeit, 25.11.1948, Nr. 48]
Ferner müsse die Frage des Berechtigungswesens, der Ferienordnung sowie der Schulgeldfreiheit und Lernmittelfreiheit erörtert werden. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]]
Die Abschlüsse haben ihr eigenes Profil, haben damit ihr eigenes Standing im gesamten Abschluß‑ und Berechtigungswesen. [Die Zeit, 02.01.1984, Nr. 01]
Abgelegte Examina fixieren auf dem Weg über das Berechtigungswesen die soziale Ungleichheit. [Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 149]
Zitationshilfe
„Berechtigungswesen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berechtigungswesen>.

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