Bergrücken, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform dichterisch Bergesrücken · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungBerg-rü-cken ● Ber-ges-rü-cken
WortzerlegungBergRücken1
eWDG, 1967

Bedeutung

oberer, aufgewölbter Teil eines Berges
Beispiele:
ein langer, bewaldeter, felsiger Bergrücken
die Wanderung ging über Bergrücken und durch Schluchten
Ein Bergesrücken stillbesonnt [C. F. Meyer2,161]

Thesaurus

Synonymgruppe
Bergrücken · ↗Bergzug · ↗Gebirgsgrat · ↗Grat · ↗Höhenrücken · ↗Kamm · ↗Naht
Oberbegriffe
  • nicht lebendes Objekt · unbelebtes Objekt

Typische Verbindungen zu ›Bergrücken‹, ›Bergesrücken‹

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Verwendungsbeispiele für ›Bergrücken‹, ›Bergesrücken‹

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Links von der Straße zieht sich ein kleiner Bergrücken hin.
Die Zeit, 19.07.2010, Nr. 29
Sonderbar war manchmal das Sonnenlicht zu Mittag auf den kahlen Bergrücken.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 0
Wir sahen sie schon von weit draußen herkommen, über einen fernliegenden, kahlen Bergrücken.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 135
Der Weg führt auf und ab, weit geschwungene Bergrücken entlang, steile Wände empor, und wieder hinunter in Täler, über Bäche, über Stock und Stein.
Süddeutsche Zeitung, 09.03.2004
Mehrere Ursachen waren es, die ihn zwangen, ohne Unterbrechung so lange auf dem Bergrücken zu verweilen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 250
Zitationshilfe
„Bergrücken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bergr%C3%BCcken>, abgerufen am 30.03.2020.

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