Berggeist, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBerg-geist
WortzerlegungBergGeist1
eWDG, 1967

Bedeutung

sagenhafter Geist, der in den Bergen wohnt
Beispiel:
schwarze Köhler verwandelten sich in gute Berggeister [Freytag1,115]

Verwendungsbeispiele für ›Berggeist‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also führt ihn der Berggeist wieder nach oben, ins Freie.
Die Zeit, 05.12.1986, Nr. 50
Da will der finstere Berggeist den schreienden Buben seiner Mutter entreißen.
Ernst, Otto: Appelschnut, Rostock: Hirnstoff 1989 [1907], S. 156
Insgesamt 41 Pferde und Kühe rissen die Berggeister in den letzten zwei Jahren.
Der Tagesspiegel, 27.06.2004
Diese sahen die Stätte als heilige, dem Berggeist Bula geweihte Erde an und befürchteten eine Naturkatastrophe, falls dessen Ruhe gestört würde.
Süddeutsche Zeitung, 20.09.1994
Er glich einer Erscheinung, glich dem Berggeist, dem dämonischen König des wilden Alpengebiets.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 241
Zitationshilfe
„Berggeist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berggeist>, abgerufen am 09.04.2020.

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