Berghalde

GrammatikSubstantiv
Nebenform dichterisch Bergeshalde · Substantiv
WorttrennungBerg-hal-de · Ber-ges-hal-de
WortzerlegungBergHalde
eWDG, 1967

Bedeutung

Abhang eines Berges, Berglehne
Beispiele:
eine sanfte, sonnige, einsame Berghalde/Bergeshalde
Hier an der Bergeshalde / Verstummet ganz der Wind [StormImmensee1,12]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Reiz des farbenprächtigen Bildes erhöhen die im frischen Frühlingsgrün schimmernden Berghalden.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 07.03.1917
Der Wind strich mit einem plötzlichen tiefen, dumpfen Orgelton über die Berghalde hinter ihnen.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5325
Ich sah die Berghalden, das ganze Bernau sah ich im Geiste.
Thoma, Hans: Im Winter des Lebens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 24511
Selbst Berghalden sind, mittlerweile begrünt, vom Schandfleck in der Landschaft zum Ziel vieler Spaziergänger geworden.
Süddeutsche Zeitung, 22.11.1995
Die Gemeinden nehmen durch die Pacht der Berghalden dies und jenes ein; großer Wohlstand herrscht da jedenfalls nicht.
Tucholsky, Kurt: Ein Pyrenäenbuch. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 8322
Zitationshilfe
„Berghalde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berghalde>, abgerufen am 23.11.2019.

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