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Berghalde

Grammatik Substantiv
Nebenform dichterisch Bergeshalde
Worttrennung Berg-hal-de ● Ber-ges-hal-de
Wortzerlegung Berg Halde
eWDG

Bedeutung

Abhang eines Berges, Berglehne
Beispiele:
eine sanfte, sonnige, einsame Berghalde/Bergeshalde
Hier an der Bergeshalde / Verstummet ganz der Wind [ StormImmensee1,12]

Verwendungsbeispiele für ›Berghalde‹, ›Bergeshalde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Reiz des farbenprächtigen Bildes erhöhen die im frischen Frühlingsgrün schimmernden Berghalden. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 07.03.1917]
Der Wind strich mit einem plötzlichen tiefen, dumpfen Orgelton über die Berghalde hinter ihnen. [Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5325]
Ich sah die Berghalden, das ganze Bernau sah ich im Geiste. [Thoma, Hans: Im Winter des Lebens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 24511]
Selbst Berghalden sind, mittlerweile begrünt, vom Schandfleck in der Landschaft zum Ziel vieler Spaziergänger geworden. [Süddeutsche Zeitung, 22.11.1995]
Die Gemeinden nehmen durch die Pacht der Berghalden dies und jenes ein; großer Wohlstand herrscht da jedenfalls nicht. [Tucholsky, Kurt: Ein Pyrenäenbuch. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 8322]
Zitationshilfe
„Berghalde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berghalde>.

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