Bergkristall, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBerg-kris-tall
WortzerlegungBergKristall1
eWDG, 1967

Bedeutung

farbloser, durchsichtiger, in großen sechsseitigen Kristallen vorkommender Quarz
Beispiele:
eine Schale, ein Spiegel aus Bergkristall
geschliffener Bergkristall

Typische Verbindungen zu ›Bergkristall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›Bergkristall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zur ultimativen Entspannung kommt es jedoch auf dem eigenen Zimmer, etwa im "Bergkristall", nie.
Die Zeit, 27.05.2002, Nr. 21
Setzt sich das melancholische Winter-Grau durch, schimmern sie wie dunkle Bergkristalle.
Bild, 21.11.1998
Reliquiensplitter werden gern zur Verehrung in turmartigen Behältnissen vorgezeigt und liegen dann in Zylindern aus Glas oder geschliffenem Bergkristall.
Degen, K.: Kunsthandwerk. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23139
Material war meist Elfenbein, Bein, Bergkristall, die Spielflächen bestanden überwiegend aus Textilien.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 22311
Reizende Dinge macht man zum Beispiel in Tirol aus heimischen Halbedelsteinen und aus Bergkristall.
Haluschka, Helene: Noch guter Ton? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 3082
Zitationshilfe
„Bergkristall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bergkristall>, abgerufen am 06.04.2020.

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