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Bergkristall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bergkristall(e)s · Nominativ Plural: Bergkristalle
Aussprache 
Worttrennung Berg-kris-tall
Wortzerlegung Berg Kristall1
eWDG

Bedeutung

farbloser, durchsichtiger, in großen sechsseitigen Kristallen vorkommender Quarz
Beispiele:
eine Schale, ein Spiegel aus Bergkristall
geschliffener Bergkristall

Typische Verbindungen zu ›Bergkristall‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bergkristall‹.

geschnitten

Verwendungsbeispiele für ›Bergkristall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zur ultimativen Entspannung kommt es jedoch auf dem eigenen Zimmer, etwa im "Bergkristall", nie. [Die Zeit, 27.05.2002, Nr. 21]
Und ein leuchtender Monolith, weiß wie ein Bergkristall, überragt phallisch den verzauberten Ort. [Die Zeit, 04.03.1991, Nr. 09]
Zwischen schallgedämmten Wänden steht dort ein imposanter Kupferkegel mit einem beleuchteten Bergkristall obendrauf. [Süddeutsche Zeitung, 16.12.2002]
In verzierten Behältern aus geschliffenem Bergkristall, älter als der Altar selbst, befinden sich winzige Reliquien. [Süddeutsche Zeitung, 07.01.1997]
Reliquiensplitter werden gern zur Verehrung in turmartigen Behältnissen vorgezeigt und liegen dann in Zylindern aus Glas oder geschliffenem Bergkristall. [Degen, K.: Kunsthandwerk. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23139]
Zitationshilfe
„Bergkristall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bergkristall>.

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