Bergschaden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungBerg-scha-den
eWDG, 1967

Bedeutung

Bergmannssprache Schaden, der durch bergbauliche Tätigkeit an der Erdoberfläche verursacht wird
Beispiel:
Bergschaden an Gleisanlagen, Straßen, Gebäuden

Verwendungsbeispiele für ›Bergschaden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir steigen in zehn Jahren aus, und damit sind die Probleme der Bergschäden heute gelöst.
Süddeutsche Zeitung, 18.12.2001
Tatsächlich waren und sind die so genannten Bergschäden immer zerstörerisch.
Die Welt, 02.02.2001
Schon 1954 war der alte Kern von Johanngeorgenstadt durch Bergschäden gänzlich zerstört.
Die Zeit, 23.06.2005, Nr. 26
Überall liefen helle Streifen, verschmierte Risse von Bergschäden, schief durch die Häuserwände.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 13
In den unveränderten Förderkosten seien auch die Ausgaben für Stilllegungen und die Regulierung von Bergschäden enthalten.
Der Tagesspiegel, 29.08.2000
Zitationshilfe
„Bergschaden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bergschaden>, abgerufen am 09.04.2020.

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