Berufsmensch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-rufs-mensch
WortzerlegungBerufMensch1
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
er ist nur Berufsmensch
so’n junges Blut unter kalten, herzlosen Berufsmenschen [F. HuchPitt180]

Verwendungsbeispiele für ›Berufsmensch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Toni ist sozusagen ein Berufsmensch, hat getan, was man von ihm erwartet hat.
Die Zeit, 18.12.1995, Nr. 51
Sie fühlen sich, die Grünen inbegriffen, wohl in der korporatistischen Ordnung der deutschen Berufsmenschen.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.1998
Der erwachsene Berufsmensch ist eine einseitig angepaßte und durchkonstruierte Arbeitsmaschine.
Gesundheit und Erziehung, 1933, Nr. 4, Bd. 46
Jeder Berufsmensch, der sich porträtieren lässt, tut dies in der Regel inmitten seiner Arbeitswelt.
Süddeutsche Zeitung, 03.09.1999
Max Weber entdeckte im Calvinismus die ethischen Grundlagen für den neuzeitlichen Berufsmenschen.
Die Zeit, 25.08.1999, Nr. 34
Zitationshilfe
„Berufsmensch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berufsmensch>, abgerufen am 01.04.2020.

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