Berufsrevolutionär, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-rufs-re-vo-lu-ti-onär · Be-rufs-re-vo-lu-tio-när
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

oft abwertend jmd., der fortgesetzt für seine revolutionären Ziele tätig ist

Verwendungsbeispiele für ›Berufsrevolutionär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Berufsrevolutionär war er in der Tat bereits in frühen Jahren.
Süddeutsche Zeitung, 12.11.2004
Aber hinter ihm steckt also mehr als der Typ des Berufsrevolutionärs.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1975]
Mit einem Wort, das ganze Elend der Frauen, deren Männer Berufsrevolutionäre sind.
Enzensberger, Hans Magnus: Der kurze Sommer der Anarchie, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 88
Erst die Französische Revolution schuf den Typ des Berufsrevolutionärs, nicht umgekehrt.
Palmer, Robert R.: Der Einfluß der amerikanischen Revolution auf Europa. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9825
Sein Denken ist scharf, geschliffen durch die Wachsamkeit des Berufsrevolutionärs, geschult im lebenslangen Gebrauch der marxistischen Dialektik.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 212
Zitationshilfe
„Berufsrevolutionär“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berufsrevolution%C3%A4r>, abgerufen am 03.04.2020.

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