Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Berufsrevolutionär, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Berufsrevolutionärs · Nominativ Plural: Berufsrevolutionäre
Aussprache 
Worttrennung Be-rufs-re-vo-lu-ti-onär · Be-rufs-re-vo-lu-tio-när
Wortzerlegung Beruf Revolutionär
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

oft abwertend jmd., der fortgesetzt für seine revolutionären Ziele tätig ist

Typische Verbindungen zu ›Berufsrevolutionär‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Berufsrevolutionär‹.

Verwendungsbeispiele für ›Berufsrevolutionär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit einem Wort, das ganze Elend der Frauen, deren Männer Berufsrevolutionäre sind. [Enzensberger, Hans Magnus: Der kurze Sommer der Anarchie, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 88]
Erst die Französische Revolution schuf den Typ des Berufsrevolutionärs, nicht umgekehrt. [Palmer, Robert R.: Der Einfluß der amerikanischen Revolution auf Europa. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9825]
Aber hinter ihm steckt also mehr als der Typ des Berufsrevolutionärs. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1975]]
Berufsrevolutionär war er in der Tat bereits in frühen Jahren. [Süddeutsche Zeitung, 12.11.2004]
Ohne solche Berufsrevolutionäre, die mit den notwendigen Kenntnissen ausgerüstet sind und eine lange Schule durchgemacht haben, kann es keinen erfolgreichen Kampf geben. [Die Welt, 20.03.1999]
Zitationshilfe
„Berufsrevolutionär“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berufsrevolution%C3%A4r>.

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