Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Berufsverbot, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Berufsverbot(e)s · Nominativ Plural: Berufsverbote
Aussprache 
Worttrennung Be-rufs-ver-bot
Wortzerlegung Beruf Verbot
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
(als Strafe oder als Schutzmaßnahme) amtlich ausgesprochenes Verbot, eine bestimmte berufliche Tätigkeit auszuüben
2.
aus politischen Gründen offiziell ausgesprochenes Verbot, einen bestimmten Beruf (besonders im öffentlichen Dienst) auszuüben

Typische Verbindungen zu ›Berufsverbot‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Berufsverbot‹.

Verwendungsbeispiele für ›Berufsverbot‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und Berufsverbote für kommunistische Lehrer gab es damals natürlich auch schon. [konkret, 1997]
Wie bei den Berufsverboten wird das Interesse an neuen »Fällen« erlahmen. [konkret, 1983]
Trotz seines Berufsverbotes konnte der iranische Regisseur den Film realisieren. [Die Zeit, 23.05.2011, Nr. 21]
Man denke nur an die verheerenden Wirkungen der Berufsverbote in den siebziger Jahren. [Die Zeit, 23.03.1990, Nr. 13]
Ab 1973 wirkte K. in verschiedenen oppositionellen Zirkeln mit, ab 1976 entwickelte er Initiativen gegen Berufsverbote in beiden deutschen Staaten. [Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - K. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 17557]
Zitationshilfe
„Berufsverbot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berufsverbot>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Berufsverband
Berufsunfähigkeitsversicherung
Berufsunfähigkeitsrente
Berufsunfähigkeit
Berufstätigkeit
Berufsverbrecher
Berufsvereinigung
Berufsverkehr
Berufsverlauf
Berufsvorbereitung