Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Berufungsgericht, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Be-ru-fungs-ge-richt
Wortzerlegung Berufung Gericht2
eWDG

Bedeutung

Jura Gericht, das über eine Berufung gegen Urteile niederer gerichtlicher Instanzen entscheidet
Beispiel:
das Berufungsgericht verhandelt über die von dem Verurteilten eingelegte Berufung

Thesaurus

Jura
Synonymgruppe
Appellationsgericht · Berufungsgericht
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Berufungsgericht‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Berufungsgericht‹.

Verwendungsbeispiele für ›Berufungsgericht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Berufungsgericht hielt diese These für glaubwürdig, lehnte aber eine strafrechtlich Verurteilung aber ab. [Die Zeit, 29.11.2012 (online)]
Ein Berufungsgericht lehnte es ab, sich noch einmal mit ihrem Fall zu beschäftigen. [Die Zeit, 17.05.2011 (online)]
Zu einer Verurteilung aber kommt es meistens nicht, und wenn sie doch erfolgt, hebt sie das Berufungsgericht gewöhnlich wieder auf. [Die Zeit, 01.04.1966, Nr. 14]
Hierzu gehört auch bei vermeintlich kleineren Fällen die Überprüfung durch ein Berufungsgericht. [Süddeutsche Zeitung, 07.12.2004]
Im Falle der Nummer 2 hat das Berufungsgericht die sämtlichen Rügen zu erledigen. [o. A.: Zivilprozeßordnung (ZPO). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997]
Zitationshilfe
„Berufungsgericht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Berufungsgericht>.

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