Besatzungskind

WorttrennungBe-sat-zungs-kind
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Kind eines (farbigen) Besatzungsangehörigen u. einer einheimischen Frau

Typische Verbindungen zu ›Besatzungskind‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Besatzungskind‹.

Verwendungsbeispiele für ›Besatzungskind‹

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Besatzungskinder finden bei der Suche nach dem unbekannten Vater Hilfe bei einigen Organisationen.
Süddeutsche Zeitung, 21.02.1998
Er selbst adoptierte zu seinen vier eigenen Kindern ein farbiges Besatzungskind.
Die Zeit, 22.09.1967, Nr. 38
Die Zahl der Besatzungskinder läßt sich nur grob schätzen, weil selten exakte Statistiken geführt, die Kinder zur Adoption freigegeben oder als Einheimische ausgegeben wurden.
Die Zeit, 05.11.1998, Nr. 46
Eintracht Frankfurt schob den farbigen Rigobert Gruber, Besatzungskind aus Worms, nach Bremen ab.
Der Spiegel, 07.12.1981
Zitationshilfe
„Besatzungskind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Besatzungskind>, abgerufen am 29.03.2020.

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