Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Besatzungsstatut, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Be-sat-zungs-sta-tut
eWDG

Bedeutung

Statut, das die Rechtsverhältnisse zwischen einer Besatzungsmacht und dem von ihr besetzten Staat regelt

Typische Verbindungen zu ›Besatzungsstatut‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Besatzungsstatut‹.

Verwendungsbeispiele für ›Besatzungsstatut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

General Clay habe ausgeführt, daß die drei Regierungen es ablehnten, ein Besatzungsstatut zu erlassen, bevor die Verfassung ausgearbeitet ist. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1948]]
Diese Revision werde um so schneller erfolgen und um so weitreichender sein, je gewissenhafter das Besatzungsstatut befolgt werde. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1949]]
Schon nach zwölf Monaten kann das Besatzungsstatut überprüft und geändert werden. [Die Zeit, 14.04.1949, Nr. 15]
Die Zeit ist längst vorüber, in der man uns noch ein Besatzungsstatut zumuten konnte. [Die Zeit, 23.09.1954, Nr. 38]
Der Erlaß eines Besatzungsstatuts ist daher seinem Wesen nach keine Ausübung einer völkerrechtlichen Kompetenz, sondern ein politischer Souveränitätsakt. [Grewe, Wilhelm: Ein Besatzungsstatut für Deutschland, Stuttgart: Koehler 1948, S. 35]
Zitationshilfe
„Besatzungsstatut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Besatzungsstatut>.

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