Besatzungsstatut, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBe-sat-zungs-sta-tut
eWDG, 1967

Bedeutung

Statut, das die Rechtsverhältnisse zwischen einer Besatzungsmacht und dem von ihr besetzten Staat regelt

Typische Verbindungen zu ›Besatzungsstatut‹

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Verwendungsbeispiele für ›Besatzungsstatut‹

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General Clay habe ausgeführt, daß die drei Regierungen es ablehnten, ein Besatzungsstatut zu erlassen, bevor die Verfassung ausgearbeitet ist.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1948]
Schon nach zwölf Monaten kann das Besatzungsstatut überprüft und geändert werden.
Die Zeit, 14.04.1949, Nr. 15
Der Erlaß eines Besatzungsstatuts ist daher seinem Wesen nach keine Ausübung einer völkerrechtlichen Kompetenz, sondern ein politischer Souveränitätsakt.
Grewe, Wilhelm: Ein Besatzungsstatut für Deutschland, Stuttgart: Koehler 1948, S. 35
Der SPD-Parteivorstand bezeichnet auf einer Sitzung in Springe den baldigen Erlaß eines Besatzungsstatuts als die »wichtigste Gegenwartsaufgabe«.
o. A.: 1948. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 10191
Sie überreichten Bundeskanzler Adenauer einen Tag nach der Vereidigung seines Kabinetts das Besatzungsstatut.
o. A. [dr]: Hotel Petersberg. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1978]
Zitationshilfe
„Besatzungsstatut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Besatzungsstatut>, abgerufen am 30.03.2020.

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