Besatzungszeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-sat-zungs-zeit
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
Waren Sie früher hier zur Besatzungszeit [SeghersSiebtes Kreuz4,104]

Typische Verbindungen zu ›Besatzungszeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Besatzungszeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Besatzungszeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An die folgende polnische Besatzungszeit denkt jeder Deutsche, der sie noch erlebt hat, nur mit Grausen zurück.
Die Zeit, 06.04.1990, Nr. 15
Hat die Presse während der Besatzungszeit eine gewisse Freiheit behalten?
o. A.: Einhundertzweiundfünfzigster Tag. Dienstag, 11. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23764
Es gibt Überlebende der Besatzungszeit, die behaupten, von Ihnen verhört und gefoltert worden zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 03.05.2000
Während der Besatzungszeit ist Deutschland als eine wirtschaftliche Einheit zu betrachten.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8721
Das kommt in Besatzungszeiten vor, weil er offenkundig gegen die Maßnahmen der Besatzungsmacht Stellung genommen und zum Ungehorsam aufgefordert hat.
o. A.: Einhunderteinundfünfzigster Tag. Montag, 10. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 29403
Zitationshilfe
„Besatzungszeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Besatzungszeit>, abgerufen am 10.04.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Besatzungsverwaltung
Besatzungstruppe
Besatzungsstatut
Besatzungssoldat
Besatzungsregime
Besatzungszone
besaufen
Besäufnis
besäumen
Besäumung