Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Beschäftigung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Beschäftigung · Nominativ Plural: Beschäftigungen
Aussprache  [bəˈʃɛftɪgʊŋ]
Worttrennung Be-schäf-ti-gung
eWDG

Bedeutungen

1.
Tätigkeit
Beispiele:
eine einförmige, sinnlose, interessante, nützliche, angenehme Beschäftigung
einer häuslichen Beschäftigung nachgehen
in einer Beschäftigung einhalten
eine Beschäftigung wieder aufnehmen
Es ist sinnlos, was ich tue. Aber ich muß Beschäftigung haben [ RemarqueIm Westen220]
berufliche Arbeit
Beispiele:
eine Beschäftigung suchen, finden
sich nach einer anderen Beschäftigung umsehen
jmdm. eine Beschäftigung anweisen
eine ganztägige Beschäftigung
2.
entsprechend der Bedeutung von beschäftigen (1 a)
Grammatik: meist im Singular
a)
das Beschäftigen
Beispiel:
die Beschäftigung von Kindern ist verboten
b)
das Beschäftigtsein
Beispiel:
die Beschäftigung in diesem Industriezweig ist hoch, nimmt zu
3.
Beschäftigung mit etw.das Sichbeschäftigen mit etw.
Grammatik: meist im Singular
entsprechend der Bedeutung von beschäftigen (2)
Beispiele:
seine Beschäftigung mit dem Griechischen und Lateinischen
die Beschäftigung mit diesen Problemen
die Beschäftigung mit Kindern
Nach eingehender Beschäftigung mit diesen Zeitschriften [ MusilMann20]
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.

Thesaurus

Synonymgruppe
Ablenkung · Abwechselung · Abwechslung · Beschäftigung · Zerstreuung  ●  Zeitvertreib  Hauptform · Divertissement  geh., franz.
Assoziationen
Synonymgruppe
Beschäftigung · Broterwerb · Erwerbsarbeit · Erwerbstätigkeit
Assoziationen
Synonymgruppe
Arbeit (= das Arbeiten) · Beschäftigung · Schaffen · Tun · Tätigkeit  ●  Geschäft  geh.
Synonymgruppe
Anstellung · Arbeit · Arbeitsplatz · Arbeitsstelle · Arbeitsverhältnis · Beschäftigung · Position · Posten · Stellung  ●  Aufgabe  fig. · Beschäftigungsverhältnis  Amtsdeutsch · Stelle  Hauptform · (die) Stätte seines Wirkens  geh. · Amt  fachspr. · Job  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Beschäftigung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beschäftigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beschäftigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wir stehlen uns oft selbst die wertvolle Zeit mit wertloser Beschäftigung. [Alt, Franz: Liebe ist möglich, München: Piper 1985, S. 20]
Es ist selbst Ausdruck für ein Stadium intensiver Beschäftigung mit der eigenen Person. [Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann - Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 31]
Bei Beschäftigung mit körperlichen Objekten tritt die physikalische Erfahrung bereichernd hinzu. [Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630]
Die Beschäftigung damit ist bedeutend älter als die Arbeit an der griechischen Geschichte. [Heuß, Alfred: Einleitung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 8305]
Der respektable Revolutionär hatte lange Jahre damit verbracht, sehr konkret gegen seine eigene Armut zu kämpfen, denn er ging niemals einer geregelten Beschäftigung nach. [Die Zeit, 05.01.2000, Nr. 2]
Zitationshilfe
„Beschäftigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Besch%C3%A4ftigung>.

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