Beseeltheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-seelt-heit (computergeneriert)
Grundformbeseelen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die bald gespannten, bald tänzelnden, bald geballten, bald gelösten Rhythmen sind von hinreißender Kraft und Beseeltheit.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 264
Doch die Beseeltheit der Dinge, die diese beschwört, hat nichts mehr mit dem Glauben der Naturvölker zu tun.
Der Tagesspiegel, 12.06.2003
Der scheinbar exakte Ausdruck metrischer Werte (Klangdauern) durch Notenwerte entspricht dem wirklichen Klang nur annähernd; die Beseeltheit der Form führt zu einem ungleichmäßig schwankenden Nachvollzug.
Müller-Blattau, Joseph: Form. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 13719
Trieb und Wille liegt dem Leben zugrunde; Leben und Beseeltheit hängen innig zusammen.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - L. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 30552
Es ist eine Mischung aus Trotz, politischer Beseeltheit und Lust, dem verworrenen Spiel von Macht und Korruption in Algerien erzählend nachzugehen.
Die Zeit, 13.06.2011, Nr. 24
Zitationshilfe
„Beseeltheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beseeltheit>, abgerufen am 19.08.2018.

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