Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Besitzlose, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Besitzlosen · Nominativ Plural: Besitzlose(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Besitzlosen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Besitzlose.
Worttrennung Be-sitz-lo-se
Mehrwortausdrücke  Neid der Besitzlosen

Typische Verbindungen zu ›Besitzlose‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Besitzlose‹.

Verwendungsbeispiele für ›Besitzlose‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der vorindustriellen Zeit waren Kinder das einzige Kapital der Besitzlosen. [Die Zeit, 05.06.1987, Nr. 24]
Doch so, sagen wir mit dem Neid der Besitzlosen, haben wir uns das eigentlich nicht vorgestellt. [Die Zeit, 10.08.1984, Nr. 33]
In dieser Phase waren Kinder nicht länger nur eine Art Kapital von Besitzlosen, sie verursachten auch Kosten. [Die Zeit, 05.06.1987, Nr. 24]
Aus seiner Kritik spricht doch nur der Neid der Besitzlosen. [Bild, 19.08.2005]
Ausgeprägt ist bei ihm auch das psychologische Moment vom Glück des Besitzlosen. [Lau, F.: Armut. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 24501]
Zitationshilfe
„Besitzlose“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Besitzlose>.

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