Besitzlose, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Besitzlosen · Nominativ Plural: Besitzlose(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Besitzlosen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Besitzlose.
WorttrennungBe-sitz-lo-se

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arme Besitzende Maß Neid

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Besitzlose‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus seiner Kritik spricht doch nur der Neid der Besitzlosen.
Bild, 19.08.2005
In der vorindustriellen Zeit waren Kinder das einzige Kapital der Besitzlosen.
Die Zeit, 05.06.1987, Nr. 24
Müssen eure Besitzlosen nicht auswandern, um ihr Brot zu finden?
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 356
Ausgeprägt ist bei ihm auch das psychologische Moment vom Glück des Besitzlosen.
Lau, F.: Armut. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 24501
Dadurch wurde auch hier der Besitzlose von den Urwählerversammlungen ausgeschlossen.
Nürnberger, Richard: Das Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9689
Zitationshilfe
„Besitzlose“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Besitzlose>, abgerufen am 15.12.2019.

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