Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Besoldung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Besoldung · Nominativ Plural: Besoldungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Be-sol-dung
Wortbildung  mit ›Besoldung‹ als Erstglied: Besoldungsgesetz · Besoldungsgruppe · Besoldungsordnung · Besoldungsstufe
 ·  mit ›Besoldung‹ als Letztglied: Beamtenbesoldung

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. Gehalt, Diensteinkommen
  2. 2. das Besolden
eWDG

Bedeutungen

1.
Gehalt, Diensteinkommen
Beispiele:
eine hohe, gute, knappe Besoldung
die Besoldung erhöhen
Immerhin haben wir an der Besoldung der Dorfschulmeister ein Vergleichsmaterial [ MietheGroße Fahrt43]
2.
das Besolden
Beispiel:
die Besoldung der Beamten mit festen Gehältern

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Arbeitsentgelt · Aufwandsentschädigung (Ehrenamtler) · Besoldung (Beamte, Richter) · Bezahlung · Bezüge · Einkünfte · Entgelt · Entlohnung · Gage · Gehalt · Gratifikation · Heuer · Honorar · Kostenerstattung · Lohn · Löhnung · Salair · Sold (Soldaten, Zöllner) · Tantieme · Verdienst · Vergütung  ●  Abgeltung  österr., schweiz. · Einkommen  Hauptform · Entlöhnung  schweiz. · Salär  schweiz.
Oberbegriffe
  • Geld  ●  klingende Münze  fig. · Asche  ugs. · Bimbes  ugs. · Chlübis  ugs., schweiz. · Devisen  ugs. · Diridari  ugs., bairisch · Eier  ugs. · Euronen  ugs. · Flöhe  ugs. · Forinthen  ugs. · Heu  ugs. · Kies  ugs. · Klicker  ugs. · Klöpse  ugs. · Knack  ugs. · Knete  ugs. · Kohle  ugs. · Koks  ugs. · Krönchen  ugs. · Kröten  ugs. · Lehm  ugs. · Mammon  geh., abwertend, biblisch · Marie  ugs. · Moneten  ugs. · Moos  ugs. · Murmeln  ugs. · Mäuse  ugs. · Möpse  ugs. · Ocken  ugs. · Patte  ugs. · Penunse  ugs. · Penunze  ugs. · Piepen  ugs. · Pinke  ugs. · Pulver  ugs. · Radatten  ugs. · Rubel  ugs. · Rubelchen  ugs. · Räppli  ugs., schweiz. · Scheinchen  ugs. · Scheine  ugs. · Schlotten  ugs. · Schotter  ugs. · Steine  ugs. · Zaster  ugs. · Öcken  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Besoldung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Besoldung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Besoldung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er diente der Stadt trotz mancherlei Kämpfe um die Besoldung fast dreißig Jahre. [Schwämmlein, Helmut: Gastritz. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 26978]
Für die Zeit von 1656 bis 1665 ist ihm die zustehende Besoldung, wenn auch nicht immer fristgerecht, ausgezahlt worden. [Ruhnke, Martin: Wolfenbüttel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 19898]
Um so mehr werden wir Ende 1998 die Besoldung erhöhen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1998]]
Die verbesserte Ausbildung wird auch eine verbesserte Besoldung nach sich ziehen. [Die Zeit, 05.10.1973, Nr. 41]
Wie bei Hans Leo blieb die Besoldung meist auf dem Papier. [Wagner, Rudolf u. Blume, Friedrich: Haßler (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 8404]
Zitationshilfe
„Besoldung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Besoldung>.

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