Beständigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Beständigkeit · Nominativ Plural: Beständigkeiten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungBe-stän-dig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungbeständig-keit
eWDG, 1967

Bedeutung

das Beständigsein
Beispiele:
die Beständigkeit des Glücks
er hatte auch kein rechtes Vertrauen zur Beständigkeit seines Freundes [Rosegger2,29]
das Gleichbleiben
Beispiel:
die Beständigkeit des Wetters
Widerstandskraft
Beispiel:
die Beständigkeit gegen chemische Einflüsse, Hitze, Frost

Thesaurus

Synonymgruppe
Beständigkeit · ↗Dauerhaftigkeit · ↗Kontinuität · ↗Langlebigkeit · ↗Stetigkeit  ●  Perennität  veraltet
Assoziationen
Synonymgruppe
Beständigkeit · ↗Reliabilität · ↗Stabilität · Systemstabilität · ↗Verlässlichkeit · ↗Zuverlässigkeit
Assoziationen
  • (sich) verlassen (auf) · ausgehen können von · ↗bauen (auf) · ganz sicher sein (können) · ↗vertrauen · ↗zählen (auf)  ●  (einen) lassen können (auf)  derb · Gift nehmen können (auf)  ugs. · gehen (können) nach  ugs.
Synonymgruppe
Beständigkeit · ↗Festigkeit · ↗Härte · ↗Persistenz  ●  mit Biss  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausdauer Beharrlichkeit Berechenbarkeit Beständigkeit Brauchbarkeit Chemikalie Dauerhaftigkeit Festigkeit Fleiß Garant Geduld Hort Inbegriff Kontinuität Muster Präzision Ressentiment Sinnbild Solidität Symbol Synonym Treue Tugend Unbeständigkeit Verläßlichkeit Zuverlässigkeit chemisch symbolisieren thermisch wunderbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beständigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Steter Tropfen höhlt den Stein: Beständigkeit führt schließlich zum Ziel.
Röhrich, Lutz: Tropfen. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 21408
Die Zeit verheert ihn unablässig, der Raum stützt und schützt ihn durch Beständigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.1994
Nur hochwertige Materialien und deren perfekte Verarbeitung in selbstverständlichen Formen, die nicht modischen Tendenzen unterliegen, garantieren Beständigkeit über Generationen hinweg.
Die Welt, 12.04.2002
Sie haben Sieg und Unheil erlebt und haben beides dank einer merkwürdigen Beständigkeit überlebt.
o. A.: Achtundzwanzigster Tag. Montag, 7. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 7874
Zur Vollkommenheit würde man normalerweise auch die Beständigkeit rechnen müssen.
Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 271
Zitationshilfe
„Beständigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beständigkeit>, abgerufen am 23.01.2019.

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