Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bestehen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Bestehens · wird nur im Singular verwendet
Worttrennung Be-ste-hen
Grundformbestehen
Wortbildung  mit ›Bestehen‹ als Letztglied: Nichtbestehen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Vorhandensein
2.
das Durchstehen, Ertragen
3.
Beharren

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Bestehen · Existenz · Vorhandensein · Vorliegen (Sachverhalt, Tatbestand; Dokument)
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandes) Bestehen (auf etwas) · (jemandes) Erpichtheit (auf etwas) · (jemandes) Versessenheit (auf etwas)

Typische Verbindungen zu ›Bestehen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bestehen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bestehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als der Film uraufgeführt wurde, feierte die Ufa ihr zwanzigjähriges Bestehen. [Kriegk, Otto: Der deutsche Film im Spiegel der Ufa, Berlin: Ufa-Buchverl. 1943, S. 233]
Im März 1957 feierten wir das fünfjährige Bestehen unseres Museums. [Hein, Christoph: Horns Ende, Hamburg: Luchterhand 1987 [1985], S. 55]
Das unausgesetzte Bestehen einer unveränderlichen Empfindung wird schwerlich jemand als Bewußtsein bezeichnen wollen. [Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630]
In den ersten 26 Jahren seines Bestehens bildete das College nur 146 Studenten aus. [o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 10060]
Außerdem hat sich die Welt seit ihrem Bestehen ständig verändert. [Die Zeit, 30.12.1998, Nr. 1]
Zitationshilfe
„Bestehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bestehen>.

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