Bestreitung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bestreitung · Nominativ Plural: Bestreitungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache  [bəˈʃtʀaɪ̯tʊŋ]
Worttrennung Be-strei-tung
Wortzerlegung bestreiten2-ung
Wortbildung  mit ›Bestreitung‹ als Letztglied: ↗Kostenbestreitung
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von bestreiten²
Beispiel:
die Bestreitung der Kosten, des Lebensunterhalts, der Ausgaben

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Ignorieren · Bestreitung · ↗Ignoranz · ↗Nichtanerkennung · ↗Verleugnung · ↗Vogel-Strauß-Politik  ●  Nicht-Wahrhaben-Wollen  Hauptform
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Bestreitung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bestreitung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bestreitung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frau H. ist mit ihren minderjährigen Kindern zur Bestreitung ihre?
Die Zeit, 25.12.1952, Nr. 52
Es kommt praktisch gleichwohl nicht vor, daß eine Bestreitung versucht wird.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 371
Das Kapital, das er auf der Bank liegen hatte, mochte noch zwei Jahre für die Bestreitung des Haushaltes ausreichen.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 124
Außerdem hatte Zeno zur Bestreitung seines Lebensunterhalts seit 1711 verschiedene Posten in der Verwaltung Venedigs inne.
Abert, Anna Amalie: Zeno. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 20383
Nur 240 Euro werden ihm zu Bestreitung seines Lebensunterhaltes ausgezahlt, 64 Euro bekommt er für Fahrkosten.
Bild, 28.10.2005
Zitationshilfe
„Bestreitung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bestreitung#1>, abgerufen am 10.08.2020.

Weitere Informationen …

Bestreitung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bestreitung · Nominativ Plural: Bestreitungen
Aussprache  [bəˈʃtʀaɪ̯tʊŋ]
Worttrennung Be-strei-tung
Wortzerlegung bestreiten1-ung
ZDL-Verweisartikel, 2020

Bedeutung

häufig schweizerisch
entsprechend der Bedeutung von bestreiten¹ (1)
Beispiele:
In der Untersuchung und an den Verhandlungen fiel sie offenbar durch widersprüchliche Aussagen und Bestreitungen auf, wenn sie nicht Erinnerungslücken geltend machte oder die Aussage verweigerte. [Neue Zürcher Zeitung, 08.08.2017]
Bis zu welchem Grad darf man verharmlosen? Wenn jemand beispielsweise die Zahl der Opfer deutlich nach unten rechnet und sagt, »das war ja maximal eine Million«, dann ist das eine strafbare Verharmlosung. Da geht es um die Bestreitung von Fakten. [Die Welt, 05.06.2018]
Die neueren Bestreitungen unseres Selbst und unserer Freiheit sind nichts weiter als der Ausdruck einer Ideologie, die sich von aller Schuld freisprechen will. [Neue Zürcher Zeitung, 21.07.2015]
Im Falle der Bestreitung der Forderung, Prozessführung und negativem Urteil einschließlich Klagsabweisung oder Klagsrückziehung und Storno durch den Auftraggeber, bezahlt der Auftraggeber die tarifmäßigen Kosten des von olf inkasso vorgeschlagenen Anwalts samt eventueller Gegenanwaltskosten. [olf-inkasso, 01.05.2014, aufgerufen am 06.02.2016]
Von der Devise in dubio pro reo rücken sie dennoch ab: weil sich der Kurier durch seine Aussagen auch selbst belastet und eine mehrjährige Freiheitsstrafe eingebrockt habe; weil »nicht ersichtlich« sei, warum er Irmgard R. zu Unrecht hätte belasten sollen; weil deren Bestreitungen widersprüchlich und »nicht im Geringsten glaubhaft« seien. [Luzerner Zeitung, 13.03.2003]
Er [der Anthropologe] muß die verschiedensten Hypothesen gegeneinander abwägen – von der orthodox‑darwinistischen der übriggebliebenen Haeckelianer über die Hypothese von der »Eigenlinie des Menschen« bis zur völligen Bestreitung der Möglichkeit, jemals eine Stammtafel aufzustellen. [Die Zeit, 31.07.1952, Nr. 31]

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Ignorieren · Bestreitung · ↗Ignoranz · ↗Nichtanerkennung · ↗Verleugnung · ↗Vogel-Strauß-Politik  ●  Nicht-Wahrhaben-Wollen  Hauptform
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Bestreitung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bestreitung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bestreitung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frau H. ist mit ihren minderjährigen Kindern zur Bestreitung ihre?
Die Zeit, 25.12.1952, Nr. 52
Es kommt praktisch gleichwohl nicht vor, daß eine Bestreitung versucht wird.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 371
Das Kapital, das er auf der Bank liegen hatte, mochte noch zwei Jahre für die Bestreitung des Haushaltes ausreichen.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 124
Außerdem hatte Zeno zur Bestreitung seines Lebensunterhalts seit 1711 verschiedene Posten in der Verwaltung Venedigs inne.
Abert, Anna Amalie: Zeno. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 20383
Nur 240 Euro werden ihm zu Bestreitung seines Lebensunterhaltes ausgezahlt, 64 Euro bekommt er für Fahrkosten.
Bild, 28.10.2005
Zitationshilfe
„Bestreitung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bestreitung#2>, abgerufen am 10.08.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
bestreiten
bestreitbar
Bestreikung
bestreiken
bestreifen
bestrenommiert
bestreuen
bestricken
bestrumpft
Bestseller