Betablocker, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Betablockers · Nominativ Plural: Betablocker
Aussprache  [ˈbeːtaˌblɔkɐ]
Worttrennung Be-ta-blo-cker
Grundform Betarezeptorenblocker
ZDL-Verweisartikel

Bedeutung

gemeinsprachlich
Beispiele:
Betablocker werden besonders bei spezifischen Phobien verschrieben. Diese Medikamente wirken nicht gegen die Angst, dämpfen aber die körperlichen Symptome wie schnellen Puls und hohen Blutdruck, sodass der Körper zur Entspannung gezwungen wird. Betablocker machen nicht abhängig, haben aber Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Benommenheit oder depressive Verstimmungen. [Welt am Sonntag, 08.02.2015]
Die Therapie mit Betablockern ist bei einer Leberzirrhose bis zu einem gewissen Krankheitsstadium sinnvoll, danach verschlechtert sie die Lebenserwartung deutlich[.] [Der Standard, 15.04.2014]
Grüner Tee kann die Wirkung von Betablockern abschwächen, fanden Forscher der Uni Erlangen‑Nürnberg heraus. [Bild, 28.01.2014]
Momentan nehme ich Antidepressiva und Betablocker. [Die Zeit, 20.06.2010 (online)]
Fünf Prozent der Befragten [einer Umfrage] gaben an, im Job schon Medikamente für mehr Leistung oder bessere Stimmung eingenommen zu haben – ohne medizinischen Grund. Vier von zehn Interviewten schlucken laut Umfrage fast täglich Antidepressiva, Betablocker oder andere Medikamente. [Die Zeit, 12.02.2009]

letzte Änderung:

Thesaurus

Biochemie, Medizin
Synonymgruppe
Beta-Adrenozeptor-Antagonisten · Beta-Rezeptorenblocker · Betablocker · ↗Betarezeptorenblocker · β-Blocker
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Betablocker‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Betablocker‹.

Zitationshilfe
„Betablocker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Betablocker>, abgerufen am 12.05.2021.

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