Betriebsferienlager, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBe-triebs-fe-ri-en-la-ger
WortzerlegungBetriebFerienlager
eWDG, 1967

Bedeutung

DDR ein vom Betrieb finanziertes Ferienlager für die Kinder der Betriebsangehörigen
Beispiel:
sein Kind für das Betriebsferienlager anmelden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im ersten methodischen Schritt wurden die Kinder an das vorjährige Betriebsferienlager erinnert.
Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 177
Meine Freundin Petra und ich bestanden gegen die Bedenken unserer Eltern darauf, ins Betriebsferienlager mitzugehen.
Die Zeit, 31.01.1997, Nr. 6
Am Baiershof hat ein Ortsansässiger die verfallenen Bungalows eines früheren Betriebsferienlagers gekauft.
Der Tagesspiegel, 04.04.1998
Ein 3wöchiger Aufenthalt in einem Betriebsferienlager kostet die Eltern pro Kind je nach Zahl der Kinder zwischen 6 und 12 Mark.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - F. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 24349
Kremke kaufte zu diesem Zweck 1992 den Eldepark in Garwitz, ein ehemaliges Betriebsferienlager, und führte dort Seminare im Auftrag des Parchimer Arbeitsamtes durch.
Die Welt, 02.04.2001
Zitationshilfe
„Betriebsferienlager“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Betriebsferienlager>, abgerufen am 16.07.2019.

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