Betriebskollektivvertrag, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-triebs-kol-lek-tiv-ver-trag
WortzerlegungBetriebKollektivvertrag
eWDG, 1967

Bedeutung

DDR alljährlich abgeschlossener Vertrag zwischen der Betriebsleitung und der Betriebsgewerkschaftsleitung volkseigener Betriebe, der die Rechte und Pflichten aller Beteiligten festlegt
Beispiel:
der Betriebskollektivvertrag umfasst unter anderem den Arbeitsschutz

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Betriebskollektivverträge haben freilich eine weiterreichende Funktion und zum Teil andere Inhalte.
o. A. [Hz.]: Betriebskollektivvertrag. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1986]
Bereits 1951 war ein Versuch gescheitert, über Betriebskollektivverträge eine Selbstverpflichtung der Arbeiter zu höheren Leistungen zu erreichen.
Die Welt, 30.05.2003
Die Impfmaßnahmen in den Betrieben sind in gemeinsamer Absprache mit dem FDGB-Kreisvorstand Gegenstand der Betriebskollektivverträge.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 925
Auf der Grundlage des bestätigten Betriebsplanes wird im gleichen Diskussionsprozeß der Betriebskollektivvertrag (BKV) erarbeitet.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - F. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 22127
Zitationshilfe
„Betriebskollektivvertrag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Betriebskollektivvertrag>, abgerufen am 21.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Betriebskollege
Betriebsklima
Betriebskinderkrippe
Betriebskindergarten
Betriebskapital
Betriebskommission
Betriebskomplex
Betriebskontingent
Betriebskonzept
Betriebskosten