Betriebsobmann, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-triebs-ob-mann
WortzerlegungBetriebObmann
eWDG, 1967

Bedeutung

Obmann, Vertrauensmann der Arbeiter in kleinen Betrieben

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Betriebsobleute der Arbeitsfront weigerten sich, mit den jüdischen Betriebsführern zusammenzuarbeiten.
o. A.: Einhundertzweiundzwanzigster Tag. Montag, 6. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 19643
So erfuhren Direktion und Betriebsobleute das bis dahin streng gehütete Gcheimnis seines 3000-Mark-Honorars.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Am 17. März 1946 versammelten sich die Münchner Betriebsobleute in der Aula der Universität.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.2000
Es genügt, Fasolt und Fafner im Blaumann wie Betriebsobleute gegen den doppelzüngigen Oberboss Wotan antreten zu lassen.
Die Welt, 29.08.2000
Denn die Frauen wollten weder als Handlanger des Managements erscheinen, noch den Streikenden und ihren Shop Stewards, den Betriebsobleuten der Gewerkschaft, in den Rücken fallen.
Die Zeit, 06.02.1978, Nr. 06
Zitationshilfe
„Betriebsobmann“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Betriebsobmann>, abgerufen am 24.08.2019.

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