Betriebsstockung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Betriebsstockung · Nominativ Plural: Betriebsstockungen
Aussprache  [bəˈtʀiːpsʃtɔkʊŋ]
Worttrennung Be-triebs-sto-ckung
Wortzerlegung  Betrieb Stockung
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

unerwartet eintretendes Ereignis, das einen Arbeitsablauf, Betriebsablauf, einen Produktionsprozess o. Ä. (vorübergehend) behindert
siehe auch Betriebsstörung (1)
Beispiele:
Ein langes Überholungsgleis läßt die Eisenbahndirektion jetzt in Manebach anlegen. Es soll Betriebsstockungen auf der viel befahrenen Strecke Ilmenau‑Stützerbach‑Schleusingen verhindern. [Thüringer Allgemeine, 01.04.2000]
Die Ausnutzungsmöglichkeiten solcher Windkraftwerke sind recht vielseitige, hauptsächlich wenn die Anlage zudem noch mit einer elektrischen Batterie, zum Aufspeichern während starker Windperioden überschüssiger Energie, verbunden wird. Zwar verursacht die Antriebskraft selbst theoretisch durchaus keine Kosten, doch bei der Ungleichmäßigkeit ihres Wirkens wird eine Reservekraft immer nötig, damit bei gänzlicher Windstille keine Betriebsstockung eintritt. [Welt und Wissen, 16/2 (1927)]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Betriebsstockung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Betriebsstockung>, abgerufen am 16.01.2022.

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