Betriebsverfassung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-triebs-ver-fas-sung
Wortbildung mit ›Betriebsverfassung‹ als Erstglied: ↗Betriebsverfassungsgesetz
eWDG, 1967

Bedeutung

gesetzlich geregeltes Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeitsrecht Kündigungsschutz Mitbestimmung Modernisierung Novelle Novellierung Reform Streit Tarifautonomie modern Änderung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Betriebsverfassung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So war es teilweise in der Diskussion um die Betriebsverfassung.
Süddeutsche Zeitung, 10.04.2001
Für über 2000 sowjetische Unternehmen tritt in diesem Jahr die neue Betriebsverfassung in Kraft.
Die Zeit, 16.01.1967, Nr. 03
Noch Ende vergangenen Jahres hatte Blüm öffentlich gewarnt, von der "Balkanisierung der Betriebsverfassung in Gruppenrechte" habe niemand etwas.
Der Spiegel, 23.02.1987
Rechtsprobleme auf, da dort diese Arbeitnehmergruppe grundsätzlich von der Betriebsverfassung ausgenommen wird.
o. A. [thi.]: Leitende Angestellte. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1983]
In der Deutschen Demokratischen Republik gelten Koalitionsfreiheit, Tarifautonomie, Arbeitskampfrecht, Betriebsverfassung, Unternehmensmitbestimmung und Kündigungsschutz entsprechend dem Recht der Bundesrepublik Deutschland gemäß Anlagen II und IV.
Nr. 256: Arbeitspapier für Gespräche über eine Wirtschafts- und Währungsunion vom 24. April 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 20457
Zitationshilfe
„Betriebsverfassung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Betriebsverfassung>, abgerufen am 25.08.2019.

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