Bettelbrief, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBet-tel-brief
WortzerlegungbettelnBrief
eWDG, 1967

Bedeutung

abwertend Brief, in dem um etw. gebettelt wird
Beispiele:
einen Bettelbrief schreiben, an jmdn. schicken
der Lottogewinner erhielt viele Bettelbriefe

Thesaurus

Synonymgruppe
Bettelbrief · ↗Bittbrief
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

schreiben verschicken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bettelbrief‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In neuerer Zeit versteht man unter Bettelbrief in der Hauptsache einen Brief, in dem man angebettelt wird.
Röhrich, Lutz: Bettel. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 636
Täglich erhält man stapelweise Bettelbriefe, in denen die ärgsten Schicksale geschildert werden.
Süddeutsche Zeitung, 18.04.2002
Bettelbriefe, die er schrieb, hatten häufig auch eine nicht geldliche Bedeutung.
Der Spiegel, 23.12.1991
Traurige Augen in dunklen Gesichtern schauen uns seit Wochen schon aus vielen Bettelbriefen entgegen.
Die Welt, 20.12.2003
Die ersten Schnorrer bombardieren die Millionen-Mutti schon mit Bettelbriefen - S. 3.
Bild, 25.06.2003
Zitationshilfe
„Bettelbrief“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bettelbrief>, abgerufen am 14.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
bettelarm
Bettel
Bettdecke
Bettcouch
Bettchen
Bettelbrot
Bettelbruder
Bettelbube
Bettelei
Bettelfrau