Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bettlerin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bettlerin · Nominativ Plural: Bettlerinnen
Worttrennung Bett-le-rin
Wortzerlegung Bettler -in1
ZDL-Verweisartikel

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Bettler
Beispiele:
Bettlerinnen und Bettler sind nun also wieder, – auch aufgrund der restriktiven Handhabung des Landessicherheitsgesetzes –, gezwungen zu betteln, um ihre Notlage zu überbrücken. [Der Standard, 21.01.2015]
Die Vorstellung, früher sei weniger Mobilität zu finden gewesen, ist falsch. Über lange Zeiten hinweg war es gerade für die ärmeren Bevölkerungsschichten in vielen Fällen lebensnotwendig, ihren Unterhalt mobil zu verdienen, als Bettlerin, als ambulanter Handwerker oder als Gaukler und Artistin. [Neue Zürcher Zeitung, 03.01.2013]
Einmal erspähte sie eine Bettlerin, die in einem Hauseingang eingeschlafen war und ihr erbetteltes Geld ringsherum verstreut hatte. [die tageszeitung, 14.08.1995]
Bettlerinnen auf den Stufen, eine sitzend ganz tief, eine mit einem kleinen Kind, auf halber Höh, oben am Eingang eine Alte auf ihren Krücken hängend. [Rilke, Rainer Maria: [Sandwiches-Männer]. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka. Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1966] [1913], S. 141895]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Bettlerin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bettlerin>.

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