Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bettstatt, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Bett-statt
Wortzerlegung Bett Statt
eWDG

Bedeutung

landschaftlich, besonders süddeutsch, österreichisch Bettstelle
Beispiel:
eine eiserne, hölzerne Bettstatt aufschlagen

Thesaurus

Synonymgruppe
Bett · Bettstatt · Bettstelle · Lager · Nachtlager · Ruhelager · Schlafplatz · Schlafstatt · Schlafstelle  ●  Nest  schweiz. · Falle  ugs. · Furzkiste  derb · Heia  ugs., Kindersprache · Heiabett  ugs., Kindersprache · Koje  ugs. · Lagerstatt  geh. · Miefkoje  ugs. · Pofe  ugs., rheinisch
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Bettstatt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bettstatt‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bettstatt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er setzte das Kind auf die Bettstatt und lief nach dem vorderen Teil des Raumes. [Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 198]
Ich habe gehorcht, bin von der Bettstatt aufgestanden und hierher gekommen. [Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 99]
Unruhig schläft Tamino in seiner Bettstatt auf grünem Rasen im luftigen Palast. [Süddeutsche Zeitung, 15.10.1998]
Die untergeschobenen Kissen reichten nicht aus, um ihr Halt zu bieten, und auch die Bettstatt besaß nur einen leeren Eisenrahmen. [Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 6]
Die Altenöderin stand zu Füßen der ungeschlachten, grob gezimmerten Bettstatt. [Ganghofer, Ludwig: Der Dorfapostel, Stuttgart: Adolf Bonz 1917 [1900], S. 121]
Zitationshilfe
„Bettstatt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bettstatt>.

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