Beuschel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Beuschels · Nominativ Plural: Beuschel
Aussprache
WorttrennungBeu-schel (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Beuschel‹ als Letztglied: ↗Kalbsbeuschel · ↗Rinderbeuschel · ↗Schweinebeuschel
eWDG, 1967

Bedeutung

österreichisch Gericht aus Lunge und Herz
Beispiele:
ein Beuschel essen
heute gibt es Beuschel mit Knödeln

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
Lunge  ●  Beuschel  ugs., österr.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Beuschel  ●  Peuschel  ostoberdeutsch
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Beuscherl · ↗Lungenhaschee · Lungensuppe · Salonbeuschel · Saures Lüngerl

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Ehemann ging, Anna Beuschel wachte aus ihrem Tran auf.
Bild, 27.10.1998
Wenn sie Beuschel kocht, muss sie an ihre Kindheit denken.
Die Zeit, 11.11.2002, Nr. 45
Dass man für einen beherzten Einsatz nicht Kampfsportler sein muss, sondern manchmal schon die passenden Worte helfen, bewies der Nürnberger Horst Beuschel.
Süddeutsche Zeitung, 18.12.2001
Der Blick nach der schönen und grausamen Magd, als nach einer das Beuschel herausreißenden Heilquelle oder nach einer fetten Ratte bei Hungersnot, sagt allerlei.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 348
Er ist der Großmeister der Innereien, also der Beuschel, Nieren, Briese, Kutteln, Herzen und was in Wien sonst zur Königsdisziplin der lokalen Kochkünstler gehört.
Die Zeit, 27.10.2005, Nr. 44
Zitationshilfe
„Beuschel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beuschel>, abgerufen am 17.08.2019.

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