Bewässerung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bewässerung · Nominativ Plural: Bewässerungen
Nebenform Bewässrung · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bewässrung · Nominativ Plural: Bewässrungen
Worttrennung Be-wäs-se-rung ● Be-wäss-rung
Wortzerlegung bewässern-ung
Rechtschreibregeln Einzelfälle
Wortbildung  mit ›Bewässerung‹ als Erstglied: ↗Bewässerungsanlage · ↗Bewässerungsgraben · ↗Bewässerungskanal · ↗Bewässerungssystem · ↗Bewässerungstechnik
 ·  mit ›Bewässerung‹ als Letztglied: ↗Bodenbewässerung · ↗Pflanzenbewässerung · ↗Unterflurbewässerung · ↗Wiesenbewässerung
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von bewässern
Beispiele:
durch künstliche Bewässerung weite Teile einer Steppe fruchtbar machen
die Bewässerung des Rasens, der Beete mit Hilfe einer Sprenganlage vornehmen

Typische Verbindungen zu ›Bewässerung‹, ›Bewässrung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bewässerung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bewässerung‹, ›Bewässrung‹

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Wo die Bewässerung nicht ausreicht, da hat man in Spanien wie auch in andern Ländern des Südens nur felsigen Boden oder dürres Heideland.
Deussen, Paul: Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 35972
Aber rundum, in Mesopotamien wie Arabien, war nicht der Regen der Erzeuger der Ernte, sondern ausschließlich die künstliche Bewässerung.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 248
Zahlreiche von Sanherib angelegte Kanäle sorgten für die Bewässerung der Hauptstadt und ihrer Umgebung.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. III. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 30160
Auch in den Jahren mit niedrigstem Nil-Wasserstand würde ständig das für die Bewässerung notwendige Wasser vorhanden sein.
Wissen und Leben, 1959, Nr. 12
Ohne die künstliche Bewässerung könnte er seine Ernte gleich ganz abschreiben.
Die Welt, 09.08.2003
Immer schon wurde Bewässerung des Landes mit größter Sorgfalt betrieben.
Altheim, Franz: Das alte Iran. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 22523
Umgekehrt ist in trockenen Lagen oft die Bewässerung der Felder nötig.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 23
Schon nach einer Stunde Bewässerung recken sich hellgrüne Halme aus der roten rissigen Erde.
Die Zeit, 06.03.1987, Nr. 11
Die Bewohner konnten ohne Bewässerung anbauen, was sie wollten, die Vegetation war üppig.
o. A.: Hazor - Die versunkene Weltstadt. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1997 [1996]
Zitationshilfe
„Bewässerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bew%C3%A4sserung>, abgerufen am 23.09.2020.

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