Bewegtheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-wegt-heit (computergeneriert)
Wortzerlegungbewegt-heit
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
bewegter Zustand
b)
bewegter Charakter
2.
Zustand inneren Bewegtseins

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bewegung Dasein Figur Ruhe auszeichnen dramatisch emotional geistig geschichtlich inner leidenschaftlich rhythmisch seelisch tief unendlich wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bewegtheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie selbst ist zeitlich, in dauernder Veränderung begriffen, und dieser Bewegtheit ist auch der Prozeß ihrer Erforschung abkömmlich.
Die Welt, 24.04.1999
Weder im Klang noch im Tanz gibt es ein Zeichen innerer Bewegtheit.
Süddeutsche Zeitung, 17.06.1997
Mit der Bewegtheit aber ist das Spiel der bewegenden Kräfte unlöslich verknüpft.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 324
Um Mittag ist mit der größeren Bewegtheit auch Regen gekommen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1929. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1929], S. 35
All ihre Gestalten haben Bewegtheit und eine Tendenz in die Ferne und Tiefe.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 341
Zitationshilfe
„Bewegtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bewegtheit>, abgerufen am 18.02.2019.

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