Bewegungskrieg, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bewegungskrieg(e)s · Nominativ Plural: Bewegungskriege
Aussprache  [bəˈveːgʊŋsˌkʀiːk]
Worttrennung Be-we-gungs-krieg
Wortzerlegung Bewegung1 Krieg
eWDG

Bedeutung

Krieg mit Fronten, die sich in Bewegung befinden
in gegensätzlicher Bedeutung zu Stellungskrieg
Beispiel:
1914 konnte nur wenige Monate ein Bewegungskrieg geführt werden

Typische Verbindungen zu ›Bewegungskrieg‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bewegungskrieg‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bewegungskrieg‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es werde ein Bewegungskrieg mit dem Ziele geführt dem Feind so großen Schaden als möglich beizubringen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1951]]
An der syrischen Front hat die Spannung nachgelassen, der offensive Bewegungskrieg beginnt in den hinhaltenden Zermürbungskrieg überzugehen. [Die Zeit, 19.10.1973, Nr. 43]
Simpel gesagt hat das vorläufige Ende des Bewegungskrieges drei Gründe. [Süddeutsche Zeitung, 29.03.2003]
Die französischen Truppen seien somit damit befaßt, den Gegner bald hier und bald dort im Bewegungskrieg zu stellen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]]
Seit dem arabischen Überraschungsangriff ist ein Bewegungskrieg mit raumgreifenden Offensiven und umfassenden Manövern noch nicht in Gang gekommen. [Die Zeit, 19.10.1973, Nr. 43]
Zitationshilfe
„Bewegungskrieg“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bewegungskrieg>.

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