Bewegungskrieg, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-we-gungs-krieg
WortzerlegungBewegung1Krieg
eWDG, 1967

Bedeutung

Krieg mit Fronten, die sich in Bewegung befinden
Gegenwort zu Stellungskrieg
Beispiel:
1914 konnte nur wenige Monate ein Bewegungskrieg geführt werden

Typische Verbindungen
computergeneriert

übergehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bewegungskrieg‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An der syrischen Front hat die Spannung nachgelassen, der offensive Bewegungskrieg beginnt in den hinhaltenden Zermürbungskrieg überzugehen.
Die Zeit, 19.10.1973, Nr. 43
Es werde ein Bewegungskrieg mit dem Ziele geführt dem Feind so großen Schaden als möglich beizubringen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1951]
So ergibt sich das merkwürdige Bild eines an Schrecken reichen Kulturkrieges, während ein Bewegungskrieg viel kulturloser ist, aber auch weniger reich an ständiger Gefahr.
Brief von Eugen Röcker vom 03.11.1915. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1915], S. 303
Das Ganze ist eher ein Bewegungskrieg, bei dem es darum geht, den Gegner in die Sümpfe moralischer Diskreditierung zu treiben.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 165
Der Bewegungskrieg von 1914 bis 1915 hat bei sehr respektabler Leistung des deutschen Generalstabes den Kräftevorsprung der Entente nicht zu beseitigen vermocht.
Herzfeld, Hans: Erster Weltkrieg und Friede von Versailles. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 10305
Zitationshilfe
„Bewegungskrieg“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bewegungskrieg>, abgerufen am 26.03.2019.

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