Bewegungsmuffel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bewegungsmuffels · Nominativ Plural: Bewegungsmuffel
WorttrennungBe-we-gungs-muf-fel
WortzerlegungBewegung1Muffel2
DWDS-Vollartikel, 2015

Bedeutung

umgangssprachlich, (meist) abwertend Person, die wenig (und ungern) körperlich und sportlich aktiv ist
Beispiele:
Die Rumpfbeuge […] schaffen 43 Prozent nicht mehr; ein Viertel der Kinder treibt überhaupt keinen Sport […]. Als Bewegungsmuffel haben sich […] vor allem Schüler aus sozial schwachen Familien […] erwiesen. [Die Zeit, 24.01.2008]
[…] Bei allen [getesteten] Frauen und Männern handelte es sich um selbsternannte Bewegungsmuffel, die sich selber lieber auf dem Sofa herumdrücken und Chips knabbern als sich zu bewegen. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.02.2005]
Gleichzeitig sind deutsche Mädchen und Jungen besonders wenig körperlich aktiv. Nur in Frankreich, Belgien und Estland sind die Jugendlichen noch deutlich größere Bewegungsmuffel. [Die Welt, 05.06.2004]
Neue Studien belegen: sogar Menschen über 65, die mit Ausdauersport beginnen, leben eindeutig länger als Bewegungsmuffel. [Bild, 23.09.1998]
Das etwas hüftsteife Motto »Bewegung erleben – Gesundheit erlangen« war nicht unbedingt dazu angetan, den Bewegungsmuffel hinter dem Ofen vor- oder von der »Sportschau« wegzulocken. [Die Zeit, 29.07.1994, Nr. 31]
Zitationshilfe
„Bewegungsmuffel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bewegungsmuffel>, abgerufen am 19.02.2019.

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