Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Beweihräucherung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Beweihräucherung · Nominativ Plural: Beweihräucherungen
Aussprache 
Worttrennung Be-weih-räu-che-rung
Wortzerlegung beweihräuchern -ung
Wortbildung  mit ›Beweihräucherung‹ als Letztglied: Selbstbeweihräucherung

Thesaurus

Synonymgruppe
Beweihräucherung · Schmus · Schöntuerei · schöne Worte  ●  Lobestirade(n)  abwertend · Schmeichelei  Hauptform · Süßholzraspelei  fig. · Gesülze  ugs. · Lobhudelei  ugs. · Lobtirade(n)  geh., abwertend
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Beweihräucherung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum sollten wir, die "neuen Soldaten", uns jetzt durch Beweihräucherungen oder Verdunkelungen täuschen lassen? [Die Zeit, 13.03.1958, Nr. 11]
Der Kanon gilt, keine Frage, aber das bedeutet alles andere als duselige Beweihräucherung. [Süddeutsche Zeitung, 08.12.1999]
An die Stelle eines leidenschaftlichen Einsatzes für den Verbraucher sei die Beweihräucherung einer Symbolfigur getreten. [Die Zeit, 21.04.1972, Nr. 16]
Chirac scheint der „hölzernen Sprache“ und der gegenseitigen Beweihräucherung in den deutsch‑französischen Beziehungen überdrüssig. [Die Zeit, 28.03.1986, Nr. 14]
Und kann irgendetwas der Literatur einen größeren Schaden zufügen als die Beweihräucherung des Mittelmäßigen und der Tagesmode? [Die Zeit, 19.10.1984, Nr. 43]
Zitationshilfe
„Beweihräucherung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beweihr%C3%A4ucherung>.

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