Bewerber, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bewerbers · Nominativ Plural: Bewerber
Aussprache 
Worttrennung Be-wer-ber
Wortzerlegung bewerben -er
Wortbildung  mit ›Bewerber‹ als Erstglied: Bewerberin  ·  mit ›Bewerber‹ als Letztglied: Amtsbewerber · Asylbewerber · Einzelbewerber · Mitbewerber · Pachtbewerber · Preisbewerber · Präsidentschaftsbewerber · Stellenbewerber · Studienbewerber · Thronbewerber · Titelbewerber
eWDG

Bedeutungen

1.
jmd., der sich um etw., besonders eine bestimmte Anstellung, bewirbt
Beispiele:
für den Posten hatten sich mehrere Bewerber gemeldet
der Bewerber wurde aufgefordert, sich persönlich vorzustellen
die einzelnen Bewerber wurden zunächst geprüft
Bewerber mit guten Sprachkenntnissen werden bevorzugt
ein junger Schriftsteller ging bei dem Preisausschreiben aus der großen Zahl der Bewerber als Bester hervor
dieser Schwimmer gilt als der aussichtsreichste deutsche Bewerber für den Titel eines Europameisters
2.
jmd., der um die Hand eines Mädchens anhält, Freier
Beispiele:
sie hat viele Bewerber, hat bisher alle Bewerber abgewiesen
der junge Bewerber sprach bei den Eltern des Mädchens vor
An einem ehrlichen Bewerber fehlte es ihr auch nicht [ ViebigTägl. Brot92]

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Anwärter · Aspirant · Assessor · Bewerber · Kandidat  ●  Applikant  geh. · Postulant (kath. Kirche)  fachspr. · Prätendent  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Bewerber‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bewerber‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bewerber‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So wird ein älterer Bewerber als wenig lernfähig und ein kleiner Mann als wenig selbstbewußt wahrgenommen. [Kellner, Hedwig: Das geheime Wissen der Personalchefs, Frankfurt a. M.: Eichborn 1998, S. 3]
Aber bei dem «zaghaften Bewerber», da verweilt man schon länger. [Francke, Alexander: Fünf Wochen im Osten der Vereinigten Staaten und Kanadas, Bern: A. Francke 1913, S. 108]
Auch alle anderen Bewerber haben das eifrige Bestreben, sich selbst zu behaupten und andere nicht näher kommen zu lassen. [Rafaeli, Max u. Le Mang, Erwin: Ueber die Liebe. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1927], S. 129]
Er verspricht nur, alle ausländischen Bewerber fern zu halten, und das glückt ihm auch. [Fath, Rolf: Werke - L. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 15606]
Nicht immer landen die Bewerber jedoch am Ort ihrer Wahl. [Die Zeit, 16.12.1999, Nr. 51]
Zitationshilfe
„Bewerber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bewerber>.

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