Bewertung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bewertung · Nominativ Plural: Bewertungen
Aussprache  [bəˈveːɐ̯tʊŋ]
Worttrennung Be-wer-tung

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. das Bewerten
  2. 2. das, womit etw. bewertet wird
eWDG

Bedeutungen

1.
das Bewerten
Grammatik: meist im Singular
Beispiele:
die Bewertung eines Gebäudes, Kunstgegenstandes durch einen Fachmann
der Lehrer gibt eine Bewertung der bisherigen Leistungen des schwachen Schülers
eine höhere, objektivere Bewertung dieses neuen Wissenschaftszweiges wäre dringend erforderlich
die stilistische Bewertung (= Einordnung) des Wortschatzes in einem Wörterbuch
2.
das, womit etw. bewertet wird
Beispiele:
eine Bewertung schreiben, abändern
in der Konferenz wurde über die einzelnen Bewertungen der Schüler beraten
die verschiedenen stilistischen Bewertungen in einem Wörterbuch kritisch untersuchen

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Beurteilung · Bewertung · Einstufung · Evaluation · Evaluierung · Prüfung  ●  Assessment  engl.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Bewertung · Ordnung · Priorisierung
Synonymgruppe
Anschauung · Ansicht · Bewertung · Gutachten · Meinung · Stellungnahme  ●  Statement  engl. · Votum  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Bewertung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bewertung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bewertung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Ende aber wird es auf die juristische Bewertung ankommen.
Die Zeit, 01.12.2008, Nr. 48
Sie hält die Bewertungen auch auf der Basis der für 2005 erwarteten Gewinne für attraktiv.
Der Tagesspiegel, 09.02.2005
Und damit ergibt sich nun eine Umkehrung der üblichen literarischen Bewertung.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 444
Daran kann auch keine wie immer geartete Bewertung etwas ändern.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 230
Eine unsittliche Handlung ist nur eine falsche Bewertung des persönlichen Interesses.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 11174
Zitationshilfe
„Bewertung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bewertung>, abgerufen am 07.12.2021.

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