Bewurf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bewurf(e)s · Nominativ Plural: Bewürfe
Aussprache 
Worttrennung Be-wurf
Grundform bewerfen
Wortbildung  mit ›Bewurf‹ als Letztglied: ↗Gipsbewurf · ↗Kalkbewurf · ↗Lehmbewurf · ↗Mauerbewurf · ↗Raubewurf · ↗Spritzbewurf
eWDG, 1967

Bedeutung

Verputz einer Hauswand
Beispiele:
der Bewurf des Hauses bröckelt ab, wurde abgeschlagen
die Frontseite des Gebäudes erhielt einen neuen, farbigen Bewurf
der weiße Bewurf des ersten Fachwerkhauses schimmerte ... auf [FlakeSchritt33]

Verwendungsbeispiele für ›Bewurf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Sonne schnitt eine dreieckige Fläche aus dem höchsten Stockwerk des Hauses gegenüber und lag gleißend auf dem weißen Bewurf.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 83
Die Bewürfe werden rauh gehalten, die Malerei ist dementsprechend »flüchtiger«, auf größere Distanzen der Betrachtung abgestimmt.
o. A.: Lexikon der Kunst - W. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 31337
Gaigern bettete seine Zehen mit Vorsicht in die Vertiefungen des Bewurfs.
Baum, Vicky: Menschen im Hotel, München: Droemersche Verlagsanstalt 1956 [1929], S. 94
Zitationshilfe
„Bewurf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bewurf>, abgerufen am 25.05.2020.

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