Bewusstseinslage, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-wusst-seins-la-ge
Ungültige SchreibungBewußtseinslage
Rechtschreibregeln§ 2, § 25 (E1)
eWDG, 1967

Bedeutung

Psychologie Zustand des Bewusstseins in einem bestimmten Augenblick
Beispiel:
eine feste, schwankende Bewusstseinslage

Typische Verbindungen
computergeneriert

Befindlichkeit Veränderung gesellschaftlich verändern verändert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bewusstseinslage‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt unterschiedliche Bewusstseinslagen, die man aber nicht dramatisieren darf.
Der Tagesspiegel, 06.11.2001
Illustriert wird nur eine Bewußtseinslage, an der sich nichts ändert.
Die Zeit, 19.04.1974, Nr. 17
Bei der Bewußtseinslage dieser Mönche kann es selbstverständlich nicht ausbleiben, daß scharfe konfessionelle Grenzen nicht immer gezogen werden können.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 28808
Denn dort befand es sich, von Maat und Gotteswirklichkeit begrenzt, mit der gesellschaftlichen Struktur und Bewußtseinslage in Übereinstimmung.
Morenz, Siegfried: Der alte Orient. Von Bedeutung und Struktur seiner Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25300
Die veränderte Bewußtseinslage verhinderte nach Kriegsende die gewohnte Rückkehr zum Isolationismus.
o. A. [hvb.]: Isolationismus. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1982]
Zitationshilfe
„Bewusstseinslage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bewusstseinslage>, abgerufen am 17.11.2019.

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