Bezahlschranke, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bezahlschranke · Nominativ Plural: Bezahlschranken
Aussprache [bəˈʦaːlʃʀaŋkə]
Worttrennung Be-zahl-schran-ke
Wortzerlegung  bezahlen Schranke
Wahrig und ZDL

Bedeutung

Internet Vorrichtung, die bestimmte auf einer Webseite verfügbaren Inhalte den Nutzern erst nach Entrichtung einer Gebühr (häufig in Form eines Abonnements) zur Verfügung stellt
Synonym zu Paywall
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: eine Bezahlschranke einführen
Beispiele:
In Großbritannien hatte die »Times« im Sommer 2010 eine Vorreiterrolle eingenommen, als sie eine Bezahlschranke für ihr komplettes Online‑Angebot einrichtete. [Der Spiegel, 19.03.2013 (online)]
Alles spricht dafür, dass die spektakuläre Champions League mit Superstars wie Messi und Ronaldo ab Sommer 2018 hinter der Bezahlschranke verschwindet, weil da mehr Geld für die Übertragungsrechte zu holen ist. [Bild, 16.05.2017]
Entscheidend wird […] sein, was hinter der Bezahlschranke verschwindet und was kostenlos empfangbar und zugänglich bleibt. [Die Zeit, 03.12.2016 (online)]
Die durch [eine] Bezahlschranke geschützte Zeitschriftengruppe »Nature« erlaubt ihren Abonnenten künftig, Artikel mit Interessierten zu teilen. [Der Standard, 02.12.2014]
Wenn die Zeitungen Paywalls oder Bezahlschranken errichten, dann finden die Debatten eben außerhalb dieser Mauern statt. [vera bunse, 18.07.2012, aufgerufen am 01.05.2020]

letzte Änderung:

Thesaurus

Computer
Synonymgruppe
Bezahlschranke  ●  Paywall  engl.
Zitationshilfe
„Bezahlschranke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bezahlschranke>, abgerufen am 24.07.2021.

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