Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Beziehung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Beziehung · Nominativ Plural: Beziehungen
Aussprache  [bəˈʦiːʊŋ]
Worttrennung Be-zie-hung
Wortzerlegung beziehen -ung
Wortbildung  mit ›Beziehung‹ als Erstglied: Beziehungsanbahnung · Beziehungsarbeit · Beziehungsbegriff · Beziehungsdrama · Beziehungsebene · Beziehungserfahrung · Beziehungsfeld · Beziehungsform · Beziehungsgeflecht · Beziehungsgefüge · Beziehungsgeschichte · Beziehungsgespräch · Beziehungsgestaltung · Beziehungshandel · Beziehungskiste · Beziehungskonflikt · Beziehungskrise · Beziehungslehre · Beziehungsmanagement · Beziehungsmarketing · Beziehungsmuster · Beziehungsnetz · Beziehungsnetzwerk · Beziehungspartner · Beziehungsproblem · Beziehungspunkt · Beziehungsstatus · Beziehungsstress · Beziehungsstruktur · Beziehungssystem · Beziehungstyp · Beziehungswahn · Beziehungswort · beziehungsfähig · beziehungslos · beziehungsorientiert · beziehungsreich · beziehungsvoll · beziehungsweise
 ·  mit ›Beziehung‹ als Letztglied: Abhängigkeitsbeziehung · Arbeitsbeziehung · Auslandsbeziehung · Austauschbeziehung · Außenhandelsbeziehung · Außenwirtschaftsbeziehung · Dreiecksbeziehung · Ehebeziehung · Eltern-Kind-Beziehung · Familienbeziehung · Fernbeziehung · Finanzbeziehung · Freundschaftsbeziehung · Generationenbeziehung · Geschlechterbeziehung · Geschlechtsbeziehung · Geschäftsbeziehung · Gottesbeziehung · Handelsbeziehung · Herrschaftsbeziehung · Interaktionsbeziehung · Kausalbeziehung · Kommunikationsbeziehung · Konkurrenzbeziehung · Kooperationsbeziehung · Kreditbeziehung · Kulturbeziehung · Kundenbeziehung · Leistungsbeziehung · Liebesbeziehung · Lieferantenbeziehung · Lieferbeziehung · Machtbeziehung · Marktbeziehung · Nebenbeziehung · Netzwerkbeziehung · Objektbeziehung · Ost-West-Beziehung · Paarbeziehung · Partnerbeziehung · Rechtsbeziehung · Selbstbeziehung · Sonderbeziehung · Sozialbeziehung · Tauschbeziehung · Umweltbeziehung · Vertragsbeziehung · Vertrauensbeziehung · Verwandtschaftsbeziehung · Wechselbeziehung · Wertbeziehung · Wirkungsbeziehung · Wirtschaftsbeziehung · Zweierbeziehung
Mehrwortausdrücke  offene Beziehung
eWDG

Bedeutungen

1.
Verbindung
Grammatik: meist im Plural
Beispiele:
gute, schlechte, enge, freundschaftliche, gesellschaftliche Beziehungen zu jmdm. haben
Beziehungen aufnehmen, anknüpfen, erhalten, pflegen, festigen
wirtschaftliche, politische, diplomatische Beziehungen zu einem Land anbahnen, aufrechterhalten, abbrechen, lösen
neue, geheime, komplizierte, sträfliche Beziehungen eingehen, unterhalten
Verbindung, die jmdm. Vorteile verschafft
Beispiele:
durch Beziehungen etwas bekommen, erreichen
umgangssprachlich Beziehungen müsste man haben!
Jedermann wußte, daß Herr Beckett Beziehungen im Polizeipräsidium hatte [ BrechtDreigroschenroman160]
2.
innerer Zusammenhang, wechselseitiges Verhältnis
Beispiele:
eine Beziehung zwischen zwei Geschehnissen aufzeigen, herstellen, beobachten, feststellen
keine Beziehung zum täglichen Leben haben
der Aufwand steht in keiner Beziehung zum Nutzen
zwei Dinge zueinander in Beziehung setzen
die Beziehungen zwischen dem alten Rom und Griechenland
die Beziehungen zwischen den Dingen, Vorgängen erkennen, sehen
die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt
die Frage nach der Beziehung zwischen Wort und Bedeutung
a)
wechselseitiges Verhältnis von Menschen untereinander
Beispiele:
es besteht eine enge Beziehung zwischen den Geschwistern, zwischen Mutter und Tochter
in verwandtschaftlichen, gespannten, nahen, freundschaftlichen, engen, intimen Beziehungen zu jmdm. stehen
er hatte viele Beziehungen zu Frauen
b)
Grammatik: nur im Plural
Beispiel:
zu jmdm. in (intimen) Beziehungen stehen, (intime) Beziehungen zu jmdm. haben, mit jmdm. unterhalten (= ein Liebesverhältnis mit jmdm. haben)
3.
in jeder, mancher Beziehungin jeder, mancher Hinsicht, in jedem, manchem Punkt
Beispiele:
jmd. hat in jeder Beziehung recht, arbeitet in jeder Beziehung vorbildlich
man kann ihm in jeder Beziehung vertrauen
in dieser Beziehung nimmt er es nicht so genau
er bot in keiner Beziehung etwas Neues
er hat sein Können, seine Gutmütigkeit in mancher Beziehung, in vielen Beziehungen bewiesen
4.
Bezug
Grammatik: meist im Singular
entsprechend der Bedeutung von beziehen (5)
Beispiel:
Ohne daß im Text unsere Namen genannt wurden, hatte alles Diktierte seine Beziehung auf uns [ Bergengr.Rittmeisterin167]
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

ziehen · ungezogen · abziehen · Abzug · abzüglich · anziehen · Anzug · anzüglich · aufziehen · Aufzug · ausziehen · Auszug · beziehen · Beziehung · beziehungsweise · Bezug · bezüglich · erziehen · Erzieher · Erziehung · nachziehen · Nachzügler · überziehen · Überzieher · Überzug · umziehen · Umzug · verziehen · Verzug · vollziehen · Vollzug · vorziehen · Vorzug · vorzüglich · zuziehen · zuzüglich
ziehen Vb. ‘mit Kraft zu sich her oder hinter sich her bewegen, zerren, zu ganzer Länge ausdehnen, aufziehen, züchten, sich fortbewegen’, reflexiv ‘sich dehnen, in die Länge erstrecken’; zusammen mit einem Substantiv dient ziehen häufig zur Umschreibung eines Verbalbegriffs, vgl. in Zweifel ziehen ‘bezweifeln’ (16. Jh.), Lehren ziehen ‘lernen’ (18. Jh.); ahd. ziohan (8. Jh.), mhd. ziehen, asächs. tiohan, mnd. tēn, tīen, mnl. tīen, afries. tiā, aengl. tēon, anord. (nur Part. Prät.) toginn ‘gezogen’, got. tiuhan ‘führen’ (germ. *teuhan). Außergerm. vergleichen sich griech. dadýssesthai (δαδύσσεσθαι) ‘zerrissen werden’, dé͞ukein (δεύκειν) ‘denken, nachdenken, Sorge tragen’, lat. dūcere ‘ziehen, schleppen, führen, leiten’, mkymr. dygaf (aus *dukami) ‘bringe’. Zugrunde liegt ie. *deuk- ‘ziehen’. Dazu gehören aus dem germ. Sprachbereich die unter Zaum, Zeug, Zeuge, zögern, Zögling, Zucht, zucken, zücken, Zug, Zügel behandelten Wörter sowie auch Herzog (eigentlich ‘Heerführer’, s. d.). Zum Part. Prät. gezogen in der Bedeutung ‘erzogen’ gehört ungezogen Adj. ‘unartig, ungehorsam’, ahd. ungizogan ‘noch nicht erzogen, unbändig’ (8. Jh.), mhd. ungezogen ‘ohne gehörige Bildung, unartig, zuchtlos’. – abziehen Vb. ‘durch Ziehen entfernen, herunterziehen, wegnehmen, weggehen, vermindern, subtrahieren’, ahd. abaziohan (9. Jh.), mhd. abeziehen; Abzug m. ‘Vorgang, Ergebnis des Abziehens, Weggang, abgezogener Betrag, Vorrichtung zum Ableiten’, mhd. abezuc; abzüglich Präp. (besonders in der Kaufmannssprache) ‘mit Abzug von, abgerechnet’ (19. Jh.), vgl. schon (md.) abezogelich (15. Jh.). anziehen Vb. ‘an sich heranziehen, straff ziehen, Kleidung anlegen’, mhd. aneziehen, auch ‘anklagen, beschuldigen’ (eigentlich ‘etw. als Beweis heranziehen’); Anzug m. ‘Vorwurf, Beschuldigung, Anmarsch, Ankunft’ (15. Jh.), im Anzuge sein ‘im Anmarsch sein, bevorstehen, beginnen’ (16. Jh.), ‘Kleidung’ (Ende 16. Jh., geläufig seit 18. Jh.), dann speziell ‘Jacke und Hose’, spätmhd. anzuc ‘Anzug (im Schachspiel)’; anzüglich Adj. ‘auf Unangenehmes, Peinliches anspielend, ungehörig, zweideutig’ (16. Jh.), vgl. anzügliche und schimpfliche Wort (17. Jh.), zu frühnhd. anzug ‘Vorwurf, Beschuldigung’ (s. oben); daneben auch im Sinne von ‘anziehend’ (Anfang 16. Jh., noch bei Goethe). aufziehen Vb. ‘durch Ziehen öffnen, in die Höhe ziehen, großziehen, erziehen, eine Feder spannen, ins Werk setzen, necken’, ahd. ūfziohan ‘emporziehen’ (um 1000), mhd. ūfziehen ‘sich erheben, in die Höhe ziehen, emporheben, auf-, erziehen, fördern, pflegen’; Aufzug m. ‘Vorrichtung zum Hochziehen, Hochfahren’, dann (ab 17. Jh.) ‘Aufmarsch, Festzug, Prozession’, mhd. ūfzuc ‘Vorrichtung zum In-die-Höhe- Ziehen, Aufschub, Anziehung, Einfluß’; Aufzug im Sinne von ‘Aufmachung’ (17. Jh.) ist eigentlich ‘die Art und Weise, wie man vor anderen aufzieht’, dann eingeschränkt auf ‘Kleidung’; die Bedeutung ‘Schauspielakt’ (seit 17. Jh.) stammt aus dem feierlichen Auftritt der Schauspieler zu Beginn eines Aktes. ausziehen Vb. ‘herausziehen, in die Länge ziehen, auseinanderziehen, ablegen, aus-, entkleiden, ausplündern, einen Auszug machen, exzerpieren, wegziehen, wegmarschieren, die Wohnung aufgeben’, ahd. ūʒziohan (9. Jh.), mhd. ūʒziehen ‘aus-, herausziehen, sich entfernen, in den Krieg ziehen, entkleiden, ausnehmen, befreien’; Auszug m. ‘das Ausziehen, Abmarsch, Auswanderung, Teilabschrift, Exzerpt, Extrakt’, mhd. ūʒzuc ‘Auszug, Einwand, Widerrede, Ausflucht, Ausnahme’. beziehen Vb. ‘auf, über etw. ziehen, (be)spannen, regelmäßig erhalten, in einen bestimmten Zusammenhang bringen’, reflexiv ‘sich berufen auf, verweisen auf’, ahd. biziohan ‘festbinden, über-, zusammenziehen, zusammenfügen, wegnehmen’ (8. Jh.), mhd. beziehen ‘zu etw. kommen, erreichen, überziehen, ein Kleid besetzen, füttern, an sich nehmen, einziehen’; Beziehung f. ‘Verbindung, innerer Zusammenhang, wechselseitiges Verhältnis, Bezug(nahme), Anspielung, Hinsicht’ (17. Jh.); beziehungsweise Konj. ‘oder vielmehr, genauer gesagt, im anderen Fall’ (Mitte 18. Jh.), älter beziehlicher Weise (17. Jh.); Bezug m. ‘Bezugnahme, Hinsicht, Beziehung, das Beziehen (von Waren), Überzug’ (Anfang 18. Jh.; Einzelbeleg schweiz. 1483); vgl. ahd. bizog ‘Decke’ (Hs. 11./12. Jh.), mhd. bezoc ‘Unterfutter’; bezüglich Adj. ‘sich auf etw. beziehend’ (vereinzelt 16. Jh., häufig seit Ende 18. Jh.); auch Präp. (19. Jh.). erziehen Vb. ‘jmdn., besonders ein Kind, geistig und charakterlich formen, seine Neigungen und Fähigkeiten entfalten’, ahd. irziohan ‘ziehen, aufziehen, erziehen’ (8. Jh.), mhd. erziehen, eigentlich ‘herausziehen’; die Bedeutung des Verbs steht seit ahd. Zeit unter dem Einfluß von lat. ēducāre ‘auf-, großziehen, ernähren, erziehen’; Erzieher m. (17. Jh., vereinzelt 15. Jh.), Erziehung f. (um 1500). nachziehen Vb. ‘hinter sich herziehen, fester anziehen, nachzeichnen, verstärken, nachfolgen’, ahd. nāhziohan (um 1000), mhd. nāchziehen; Nachzügler m. ‘wer verspätet eintrifft, Nachkömmling’, zuerst (1792) bei Goethe im Sinne von ‘hinter dem Heere zurückbleibender Soldat, Marodeur’, gebildet zu heute nicht mehr gebräuchlichem Nachzug ‘Nachhut eines Heeres’. überziehen Vb. (in trennbarer Verbindung) ‘ein Kleidungsstück über den Körper ziehen, (über etw. anderes) anziehen’ (17. Jh.); vgl. die Wendung jmdm. eins, ein paar überziehen ‘jmdm. einen Hieb, Hiebe versetzen, jmdn. schlagen’ (um 1600); (in untrennbarer Verbindung) ‘mit einem Überzug versehen, bedecken, bespannen’, auch mit Krieg überziehen ‘zum Kriegsschauplatz machen’, das Konto überziehen ‘mehr abheben, als auf dem Konto steht’; ahd. ubarziohan ‘verziehen’ (Hs. 12. Jh.), mhd. überziehen ‘über etw. ziehen, an sich ziehen, gewinnen, bedecken, überfallen, besetzen, übertreffen’; Überzieher m. ‘leichter Herrenmantel’ (Mitte 19. Jh.), früher ‘Überziehrock der Männerkleidung’ (18. Jh.); Überzug m. ‘auswechselbare Hülle, Bezug, dünne Decke, Schicht, Auflage’, auch frühnhd. überzog ‘Überfall, feindlicher Angriff’ (15. Jh.), ahd. ubarzug ‘Kleidungsstück’ (Hs. 13. Jh.). umziehen Vb. (trennbar) ‘in eine andere Wohnung ziehen, den Wohnsitz wechseln, ein anderes Kleid, einen anderen Anzug anziehen, die Kleidung wechseln’ (18. Jh.), älter ‘herum-, umherziehen, -schweifen, -wandern’ (Anfang 16. Jh.), (untrennbar) ‘sich um … herumbewegen, ziehend umkreisen, mit etw. rings umgeben, bedecken’, reflexiv ‘sich bewölken, beziehen’, mhd. umbeziehen ‘umgeben, -zingeln, überfallen, herumziehen’; Umzug m. ‘das Umherziehen, (feierlicher) Aufzug, Festzug’ (Anfang 16. Jh.), ‘Wohnungswechsel’ (19. Jh.). verziehen Vb. ‘durch Ziehen in eine vom Normalen, Üblichen abweichende Form bringen, verzerren, die Wohnung, den Wohnort wechseln, falsch, nicht in der richtigen Weise erziehen, verwöhnen, zu dicht stehende junge Pflanzen herausziehen, vereinzeln’, reflexiv ‘allmählich weiterziehen und verschwinden, sich (unauffällig) entfernen’, ahd. firziohan ‘wegnehmen, entziehen, falsch erziehen’ (8. Jh.), mhd. verziehen ‘auseinanderziehen, herausziehen, entfernen, hinziehen, aufschieben, verzögern’; Verzug m. ‘Verzögerung, Rückstand im Erfüllen einer Verpflichtung’, mhd. verzuc, verzoc, auch ‘Einspruch, Einwand’. vollziehen Vb. ‘in die Tat umsetzen, ausführen, vollstrecken’, reflexiv (seit 19. Jh.) ‘vor sich gehen, geschehen, ablaufen’, ahd. fol(l)aziohan ‘unterstützen helfen, vollenden’ (8. Jh.), mhd. vol(le)ziehen ‘vollständig ziehen, ausführen, unterstützen, gemäß verfahren, genügen, befriedigen’, eigentlich ‘etw. bis zum Ende, zum Ziele ziehen’; Vollzug m. ‘Verwirklichung, Ausführung, Vollstreckung’, mhd. volzuc. vorziehen Vb. ‘nach vorn ziehen, hervorziehen, vor etw. ziehen, bevorzugen, lieber mögen, für später Vorgesehenes auf einen früheren Zeitpunkt legen, zuerst in Angriff nehmen’, ahd. furiziohan ‘hervorziehen, vorbringen, etw., jmdn. vorziehen’ (10. Jh.), mhd. vür-, vorziehen (frühnhd. für-, vorziehen) ‘vorführen (Pferd), darlegen, anführen, geltend machen, vorenthalten’; Vorzug m. ‘Vergünstigung, Vorteil, Vorrang, Vorrecht’, mhd. vürzuc, vürzoc (frühnhd. Für-, Vorzug); auch im Sinne von ‘wertvolle, vortreffliche Eigenschaft, Vorzüglichkeit, gute Seite’ (seit 17. Jh.); vorzüglich Adj. ‘hervorragend, ausgezeichnet, vortrefflich’ (18. Jh.). zuziehen Vb. ‘durch Heranziehen schließen, zusammenziehen, festziehen, herbeirufen, von auswärts an den hiesigen Ort ziehen’, sich etw. zuziehen (z. B. etw. Übles, eine Krankheit, 18. Jh.), ahd. zuoziohan ‘anziehen, (die Bogensehne) spannen’ (um 1000), mhd. zuoziehen ‘zuziehen, zufügen, schließen, entgegenziehen, jmdm. zusetzen’; zuzüglich Präp. (besonders in der Kaufmannssprache) ‘hinzukommend, hinzuzurechnen’ (20. Jh.), wohl nach abzüglich (s. oben) gebildet.

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
Unterbegriffe
  • betrogen · getäuscht  ●  gedisst ugs., jugendsprachlich · gefickt vulg. · genatzt ugs. · hereingelegt geh., Hauptform · reingelegt ugs. · verarscht derb · veräppelt ugs.
Synonymgruppe
Bezug · Relation · Verbindung · Verhältnis · Verknüpfung · Wechselbeziehung · Zusammenhang  ●  Beziehung  Hauptform
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Aspekt · Beziehung · Gesichtspunkt · Hinsicht · Kriterium  ●  Thematik  geh.
Synonymgruppe
Beziehung · Liebesbeziehung · Liebesfreundschaft · Zweierbeziehung · intime Beziehung · sexuelle Beziehung  ●  Beziehungskiste  ugs. · Zweierkiste  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Bettgenosse · Beziehung · Freund · Geliebter · Gespiele · Günstling · Hausfreund · Mann ihres Herzens · Verhältnis · ständiger Begleiter  ●  Kavalier  ironisch, veraltet · Liebhaber  Hauptform · Lover  engl. · Beschäler  derb, abwertend · Boyfriend  ugs., engl. · Deckkhengst  derb, abwertend, fig. · Galan  geh., veraltet, ironisch · Kerl  ugs., salopp · Stecher  vulg., abwertend
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(die) Frau an seiner Seite · Beziehung · Freundin · Lebensabschnittsgefährtin · Lebensgefährtin · Lebenspartnerin · feste Beziehung  ●  Partnerin  Hauptform · Alte  ugs., abwertend · Ische  ugs., veraltend
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe

Typische Verbindungen zu ›Beziehung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beziehung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beziehung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zugleich weist er darauf hin, an einer weiteren Entwicklung der bilateralen Beziehung in »vernünftiger Weise« interessiert zu sein. [Küsters, Hans Jürgen: Entscheidung für die deutsche Einheit. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1998], S. 95]
Ich ängstigte mich davor, bei der Einrichtung einer Beziehung immer mit dem Abfall von Lust zahlen zu müssen. [Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann – Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 62]
Die Zählung reduziert jedoch die Beziehungen zwischen Elementen auf einen quantitativen Ausdruck. [Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 35]
Ich möchte sagen, zwischen Autor und Werk besteht eine völlig organische Beziehung. [Hijiya-Kirschnereit, Irmela: Selbstentblößungsrituale, Wiesbaden: Steiner 1981, S. 38]
In einer Beziehung wird sie uns allerdings durch die Deutschen draußen selbst etwas erschwert. [o. A.: Großkundgebung auf der sechsten Reichstagung der Auslandsdeutschen in der Stuttgarter Stadthalle, 03.09.1938]
Zitationshilfe
„Beziehung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beziehung>.

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