Bierrausch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBier-rausch (computergeneriert)
WortzerlegungBierRausch
eWDG, 1967

Bedeutung

Rausch nach dem Genuss von Bier
Beispiel:
Die dumpfe Schwere des Bierrausches wich [Weiskopf4,401]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das sehe nach Schlafwandel aus, zumindest aber, bescheidentlich anzumerken, nach einem gewaltigen Bierrausch.
Preußler, Otfried: Krabat, Stuttgart: Thienemann o.J. [1995] [1971], S. 68
Dann hat Quasi seinen Bierrausch ausgeschlafen, und am Abend fuhren wir zur Werft am Sund.
Kant, Hermann: Die Aula, Berlin: Rütten & Loening 1965, S. 427
Was in bayerischen Lokalen traditionell als "Frankenwein" oder "Südtiroler" angeboten wurde, hat passionierte Weinliebhaber immer schon in die finsteren Tiefen des Bierrauschs getrieben.
Süddeutsche Zeitung, 25.04.2002
Er sitzt auf seinem Etagenbett und erzählt vom Vater, der ihn im Bierrausch mit der Axt umbringen wollte und in der Badewanne verbrüht hat.
Süddeutsche Zeitung, 15.09.2000
Er hat sich durchgeschlagen, und als ihm einmal in der S-Bahn ein Seemann in den Bierrausch sabbelte, mußte der anschließend wegen einer Kopfverletzung ins Krankenhaus.
Der Spiegel, 08.04.1985
Zitationshilfe
„Bierrausch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bierrausch>, abgerufen am 16.06.2019.

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