Biestigkeit

WorttrennungBies-tig-keit
Wortzerlegungbiestig-keit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend
a)
gemeine, niederträchtige Art
b)
gemeine, niederträchtige Handlung, Äußerung

Thesaurus

Synonymgruppe
Arglist · Biestigkeit · ↗Boshaftigkeit · ↗Bosheit · ↗Bösartigkeit · ↗Böswilligkeit · ↗Gehässigkeit · ↗Gemeinheit · ↗Heimtücke · ↗Hinterhältigkeit · ↗Hinterlist · ↗Niedertracht · ↗Ruchlosigkeit · ↗Teufelei · ↗Tücke · ↗Verschlagenheit · böse / miese / schlechte / üble Absicht  ●  ↗Sadismus  fig. · ↗Schweinerei  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie ist als Grace in ihrer schier unnahbar vornehmen Leichenblässe, gepaart mit einer tückisch tragischen Biestigkeit, besser denn je.
Der Tagesspiegel, 09.01.2002
Sehnige Arme, Schultern und Schenkel und eine gern demonstrierte Biestigkeit zeugen von wehrhafter Autarkie.
Süddeutsche Zeitung, 26.06.2002
Michaela Schuster gibt die Kundry in einer Balance aus Biestigkeit und Verletzbarkeit.
Die Zeit, 23.03.2005, Nr. 13
Zitationshilfe
„Biestigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Biestigkeit>, abgerufen am 19.10.2019.

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