Bilderstürmer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBild-er-stür-mer (computergeneriert)
WortzerlegungBildStürmer
Wortbildung mit ›Bilderstürmer‹ als Erstglied: ↗bilderstürmerisch
eWDG, 1967

Bedeutungen

historisch Teilnehmer am Bildersturm
übertragen Kämpfer gegen althergebrachte Anschauungen und Bräuche

Typische Verbindungen
computergeneriert

Reformation christlich link zerstören

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bilderstürmer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Solche Symbole zu erschüttern, war schon immer das Ziel von gewalttätigen Bilderstürmern.
Süddeutsche Zeitung, 12.09.2001
Lediglich in Lieberhausen haben reformatorische Bilderstürmer auf ein Übertünchen verzichtet.
Die Zeit, 22.10.1982, Nr. 43
Die Bilderstürmer schildert er als rohe zahlreiche Menge, zusammengeflossen aus dem untersten Pöbel, viehisch durch viehische Behandlung.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 268
Selbst Zwingli setzte sich für die Bestrafung der Bilderstürmer ein.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7013
Auf diese Weise wurde Wang zwar selbst kein Bilderstürmer, aber man benutzte seine Gedanken, um Ikonoklasmus zu rechtfertigen.
Mote, F. W.: China von der Sung-Dynastie bis zur Ch'ing-Dynastie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2839
Zitationshilfe
„Bilderstürmer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bilderstürmer>, abgerufen am 19.02.2019.

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