Bildungseifer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBil-dungs-ei-fer
WortzerlegungBildungEifer
Wortbildung mit ›Bildungseifer‹ als Erstglied: ↗bildungseifrig
eWDG, 1967

Bedeutung

eifriges Bemühen um Bildung
Beispiele:
ein wohlmeinender, feuriger, edler Bildungseifer
jmd. ist von übertriebenem Bildungseifer besessen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieses Buch öffnet die Augen für das Abenteuer Kunst, verwirrt die Sinne, ist lehrreich ohne Bildungseifer.
Die Zeit, 11.01.2010, Nr. 02
Karl, der gut beschrieben wird und dessen Bildungseifer vom Gericht geglaubt wurde, erhielt nur einen bedingten Schuldspruch.
Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1936]
Durch seinen Bildungseifer und seine Begabung errang er die Gunst und Förderung angesehener Familien.
Becker, Heinz: Graben-Hoffmann. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 35587
Als wir die »Drei Kronen« bezogen, nahm Mutter ein besseres Mädchen in ihren Dienst, das viel Bildungseifer besaß und zwei Gulden monatlichen Lohn erhielt.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Studiert hat Rosa Luxemburg dann in Zürich, zuerst Naturwissenschaften, später Nationalökonomie, und beeindruckte alle mit ihrem Bildungseifer und ihrer nicht unerheblichen Nase.
Die Welt, 04.03.2002
Zitationshilfe
„Bildungseifer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bildungseifer>, abgerufen am 17.11.2019.

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