Bildungsmonopol, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBil-dungs-mo-no-pol
WortzerlegungBildungMonopol
eWDG, 1967

Bedeutung

Monopol der Bildung und der Bildungsmöglichkeiten

Typische Verbindungen
computergeneriert

brechen gebrechen staatlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bildungsmonopol‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es bestehe die Frage, ob es noch sinnvoll sei, das staatliche Bildungsmonopol aufrechtzuerhalten.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1968]
Das "staatliche Bildungsmonopol" stoße bei dieser Frage an seine "Grenzen".
Die Welt, 30.05.2005
Durch die Aufnahme westlicher Wissensgebiete in die Prüfungen mußte aber die Ausschließlichkeit des konfuzianischen Bildungsmonopols durchbrochen und die einheitliche ideologische Ausrichtung in Frage gestellt werden.
Franke, Wolfgang: Chinesische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 19457
Kennzeichnend für das Mittelalter ist weiter der auf dem Bildungsmonopol der Geistlichen und ihren Standesprivilegien beruhende Klerikalismus.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 21551
Die Ausschaltung von Rom, Athen und Beirut spielte der Universität Konstantinopel auch für die juristischen Studien das Bildungsmonopol zu.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15162
Zitationshilfe
„Bildungsmonopol“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bildungsmonopol>, abgerufen am 19.08.2019.

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